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Solardach

Fünf Vereine freuen sich über je 1000 Euro

(vom 23.09.2020)

Stadtwerke Rüsselsheim lindern wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise

Der CompUser Club Mainspitze, der Verein Foodsharing Groß-Gerau, die Naturfreunde Rüsselsheim, der Reitsportverein Rüsselsheim und die TG 1862 Rüsselsheim haben eines gemeinsam: Sie dürfen sich über je 1000 Euro freuen, die die Stadtwerke Rüsselsheim  ausgelobt hatten. Im Rahmen der Aktion „Otto hilft“ hatten sie dazu aufgerufen, Vereine zu melden, die besonders hart von der Corona-Krise betroffen sind.

Die Jury hatte es nicht leicht, fünf Vereine auszuwählen (von links): Peter Kreuzer (Vorsitzender des Sportbundes), Petra Reichert (Leiterin des Fachbereichs Jugend und Senioren der Stadt Rüsselsheim am Main), Kristina Inter (Mitarbeiterin Marketing Stadtwerke Rüsselsheim) und Ulrich Waskow (Vorsitzender des Stadtverbandes der kulturellen Vereine).

104 Einsendungen für 55 Vereine

104 Einsendungen gab es, die sich auf 55 Vereine und Initiativen verteilten. „Mit einer solch großen Resonanz hatten wir nicht gerechnet“, gesteht Jürgen Gelis, Sprecher der Stadtwerke Rüsselsheim. „Die große Zahl an Vorschlägen macht deutlich, wie viele Vereine wirtschaftlich leiden.“ Das gilt für die gesamte Vereinslandschaft die über die Bereiche Sport, Kultur, Soziales und Gesundheit hinaus auch Umwelt- und Tierschutz, Heimatkunde und Wissenschaft umfasst. Auch privatwirtschaftlich organisierte Initiativen meldeten sich.

Jury vergibt Punkte

Die Jury hatte es nicht leicht, fünf Vereine auszuwählen. Der schwierigen Aufgabe nahmen sich an:  Peter Kreuzer (Vorsitzender des Sportbundes), Petra Reichert (Leiterin des Fachbereichs Jugend und Senioren der Stadt Rüsselsheim am Main), Kristina Inter (Mitarbeiterin Marketing Stadtwerke Rüsselsheim) und Ulrich Waskow (Vorsitzender des Stadtverbandes der kulturellen Vereine). Anhand eines von ihnen erstellten Bewertungskatalogs vergaben die vier Juroren Punkte.

Probleme mit der Miete

Zu den ausgewählten Vereinen gehört der CompUser Club Mainspitze. Bei ihm besteht die Gefahr, dass er die Miete für seine Vereinsräume nicht mehr zahlen kann, weil durch die Pandemie-Beschränkungen die Computerkurse und damit die finanziellen Einnahmen entfallen, berichtet Jürgen Gelis. Ähnlich sieht die Situation bei den Naturfreunden Rüsselsheim aus, die keine Aktivitäten mehr durchführen konnten, mit denen sie normalerweise Geld einnehmen, während die Kosten fürs Naturfreundehaus fortbestehen.

Für den Unterhalt der Pferde

Beim Reitsportverein fehlen die Reitstunden, um Einnahmen zu generieren, während die Ausgaben für den Unterhalt der Pferde weiterliefen. Auch die Turngemeinde Rüsselsheim mit ihren vereinseigenen Liegenschaften hat in der Corona-Hochphase extrem gelitten, unter anderem mussten die hauptamtlichen Sportlehrer und Geschäftsstellenmitarbeiter in Kurzarbeit geschickt werden.

Gerettetes  Essen

Der Verein Foodsharing hat in der Corona-Zeit seine Aktivitäten noch ausgebaut und beispielsweise gerettete Lebensmittel an circa 300 private Haushalte verteilt, denen es vor allem Corona-bedingt in Folge von Kurzarbeit oder als Risikoperson nicht möglich ist, selbst für Lebensmittel zu sorgen. Nun wird dringend Geld benötig, um Verbrauchsmaterialien zu kaufen, damit das Angebot aufrechterhalten werden kann.

Hoffnung auf Besserung

"Wir hoffen mit unserer Aktion die Not der Vereine lindern zu können, und drücken allen Clubs und Initiativen die Daumen, möglichst unbeschadet durch die Krise zu kommen“, wünscht Stadtwerke-Sprecher Gelis.

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Die Stadtwerke Rüsselsheim versorgen Menschen in Rüsselsheim und der Region günstig und umweltfreundlich mit Gas und Strom und bieten zahlreiche Energiedienstleistungen an. In Rüsselsheim sorgen die Stadtwerke außerdem per Glasfaser für das schnellste Internet in High-Speed-Geschwindigkeit ohne Limits.

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