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Ulrich Rein - Hilfe für Tamugh

Wasserbotschafter Ulrich Rein kümmert sich um Menschen in Kenia

Ulrich Rein

Der Rüsselsheimer Ingenieur Ulrich Rein hat das Projekt „Sauberes Trinkwasser für Tamugh" ins Leben gerufen, mit dem er die 2500 Einwohner des im unterentwickelten Westen Kenias gelegenen Dorfes Tamugh unterstützt. Das geringe Vorkommen von Wasser wirkt sich negativ auf das gesamte Leben der Menschen dort aus. Als Wasserbotschafter hat er sich zum Ziel gesetzt, die Missstände durch Wassermangel, wie sie in Tamugh herrschen, publik zu machen. Denn in einem Land, in dem Wasser in bester Qualität aus dem Hahn sprudelt, können sich die Wenigsten ein Bild davon machen, wie Leben mit wenig und meist verschmutztem Wasser überhaupt möglich ist.

Sickerwasser zum Trinken

Während einer Keniareise, gemeinsam mit seiner Frau Uta, lernte der 53-jährige die schlechten, durch Wassermangel bedingten, Lebensverhältnisse der Dorfbewohner kennen. Eine zehnmonatige Trockenzeit zwingt die Menschen, nach Sickerwasser in einem ausgetrockneten Flussbett zu graben und das gesammelte, meist mit Krankheitserregern verschmutzte Wasser kilometerweit in ihr Dorf zu schleppen. Immer wieder kam es zu Typhuserkrankungen, teilweise mit tödlichem Ausgang.

Selbsthilfe unterstützt

Gemeinsam mit dem befreundeten Wasserbau-Ingenieur Klaus Buchholz aus Raunheim und Martin Komongiro vom Selbsthilfekomitee in Tamugh entwarf und realisierte er den Bau einer Quellfassung mit Staumauer sowie ein mehrere Kilometer langes Wasserverteilnetz mit Pumpen und Vorratstanks. 116 Familien, die entfernt auf Höhenzügen leben, erhielten große Regenwassertonnen und Regenrinnen, mit denen sie das Regenwasser von den Dächern ihrer Lehmhütten zum Trinken auffangen können. 74 weitere Familien auf einer Warteliste sollen unterstützt werden, sobald neue Spendenmittel verfügbar sind. Pro Familie werden 110 Euro benötigt.

Gärten angelegt

Um die schlechte Ernährungslage zu verbessern, unterstützt das Projekt die Familien von Tamugh mit Zäunen, Gießkannen und Gemüsesamen zur Anlage von Gärten. Früher scheiterten alle Versuche zum Gemüseanbau durch den Verbiss der Wildtiere. Nun werden erfolgreich Kohl, Karotten, Kartoffeln, Tomaten und Obst angebaut. 83 Familien konnten sich so in den vergangenen zwei Jahren einen eigenen Garten anlegen. Die Namen von 115 weiteren Familien stehen auf einer Warteliste. Das Material für einen Garten kostet 90 Euro.

Spenden kommen direkt an

Ulrich Rein freut sich über die Bereitschaft in seinem Umfeld, durch Geldmittel sein Projekt zu unterstützen. Vieles konnte bereits realisiert werden. „Auch kleine Geldbeträge addieren sich und können dann sehr viel bewirken", weiß der Rüsselsheimer. Jede Spende fließt zu 100 Prozent ohne jegliche Verwaltungsgebühr in das Projekt und ist steuerabzugsfähig.Spenden für das Projekt „Sauberes Trinkwasser für Tamugh" sind möglich unter:

Bankverbindung und Homepage

Pax Bank Aachen, Empfänger: Misereor, Swift-BIC (BLZ): GENODED1PAX, Kontonummer (IBAN): DE75 3706 0193 0000 101010, Verwendungszweck: W30793 Kikonot Water Project .

Informationen über das Leben in Tamugh, das Hilfsprojekt und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Homepage www.afrikahilfe-tamugh.de.