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Zahlreiche Anfragen zu Ladesäulen

(vom 21.02.2019)

Run auf Förderung / Stadtwerke kommen mit der Arbeit nicht nach

Bei den Stadtwerken Rüsselsheim sind innerhalb kurzer Zeit mehr als 30 Anfragen zur Installation von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge eingegangen. „Der Grund für diesen Ansturm dürfte die Fördermöglichkeit sein, die der Bund ausgelobt hat“, erklärt Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze. Gewerbetreibende und Unternehmen können einen staatlichen Zuschuss von bis zu 40 Prozent, maximal 2500 Euro, je Ladepunkt erhalten.

Frage nach den Kosten

Dazu wollen die Antragsteller wissen, welche Kosten ihnen von den Stadtwerken Rüsselsheim als Ortsnetzbetreiber in Rechnung gestellt werden. „Diese Auskunft zu ermitteln, ist aber ein aufwändiger Prozess“, sagt Schweitzer. Denn die Stadtwerke müssen für jeden einzelnen Fall prüfen, ob und wie sich die geplante Ladesäule in das bestehende Stromnetz integrieren lässt.

Je nach Standort unterschiedlich

„Für eine Schnellladesäule müssen bis zu 300 Kilowatt Anschlussleistung aus dem Stromnetz zur Verfügung gestellt werden, das ist keine Kleinigkeit“,  berichtet Schweitzer. Je nach Standort in Rüsselsheim kann der Aufwand sehr unterschiedlich sein, wenn zum Beispiel noch eigens Stromleitungen verlegt werden müssen. Entsprechend können auch die Kosten sehr unterschiedlich ausfallen.

Informationen nachreichen

„Die Prüfung der Netzverträglichkeit erfordert in jedem einzelnen Fall umfangreiche Berechnungen und gegebenenfalls auch Besichtigungen vor Ort“, betont Matthias Schweitzer. Der Bereichsleiter bittet daher um Verständnis, dass derzeit die Anfragen nicht so schnell  beantwortet werden können, wie es sonst üblich ist. Schweitzer  verweist darauf, dass Unternehmen und Gewerbetreibende, die sich  Fördermittel sicher wollen, ihren Antrag auch ohne die Angaben der Stadtwerken stellen können und darauf verweisen, dass die fehlenden Informationen durch den Ortsnetzbetreiber noch nachgereicht werden.     

 

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