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Wie aus Wasser Bier wird

(vom 23.08.2018)

Wasserbotschafter der Stadtwerke Rüsselsheim besichtigen "Rüsselsheimer Bräu"

Neben Hopfen, Malz und Hefe besteht Bier vor allem aus Wasser. Im Brauhaus »Rüsselsheimer Bräu« wird Wasser aus den Leitungen der Stadtwerke Rüsselsheim verwendet. Die ehrenamtlichen Wasserbotschafter der Stadtwerke, Gudula Anker, Annette Balz-Fritz und Ulrich Rein, besuchten das Brauhaus, um sich ein Bild davon zu machen, wie Wasser zu Bier veredelt wird.

Blick in den Gärkessel: Die Wasserbotschafter (von links) Ulrich Rein, Gudula Anker und Dr. Annette Balz-Fritz besichtigten gemeinsam mit Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer (2. von rechts) das Brauhaus „Rüsselsheimer Bräu“.

Das Herz der Brauerei

Schön schauen sie aus, die großen Kupferkessel, die das Herz der Brauerei bilden und ihm Schankraum für jeden sichtbar stehen. Brauer Peter Freund ließ die interessierten Besucher einen Blick in die Kessel werfen und informierte darüber, welche Schritte in „Maischebottich“ und „Läuterbottich“ während des Brauens vor sich gehen.

Duft nach Malz

„Morgens um sechs, wenn Herr Freund mit der Arbeit beginnt, riecht das ganze Haus nach Malz. Das ist sehr angenehm“, erzählt Geschäftsführer Nizar Ghandour. Ab und zu wird auch ein Abendsud aufgesetzt, meist als Showeffekt für die Gäste.

Viele Fragen

Viele Fragen hatten die Wasserbotschafter und Hans-Peter Scheerer, der Geschäftsführer der Stadtwerke, die ihnen der Spezialist in Sachen Bierbrauen gern beantwortete. Gärkeller und Malzlager, die im Keller der Brauerei liegen, wurden ebenso besichtigt wie die Wasserenthärtungsanlage, in der das Leitungswasser, das eine Härte von bis zu 25 Grad Deutscher Härte hat, vor Gebrauch enthärtet wird. Vier bis fünf ist der ideale Härtegrad fürs Bier, erklärte Brauer Freund und berichtete, dass Magnesium- und Calciumanteile im Wasser gewollt sind, da sie sich auf den Geschmack des Biers positiv auswirken.

 Riesige Edelstahlkessel

Im Gärkeller lagern die Biersorten in riesigen Edelstahlkesseln bis zur fertigen Reife. Bei Weizenbier dauert es mindestens 14 Tage, helles und dunkles Bier hingegen braucht rund sechs Wochen, bis es verköstigt werden kann. 1000 Liter Bier entstehen bei einem Brauvorgang.

Direkt in den Ausschank

Von den Gärkesseln im Keller gelangt das fertige Bier nach der Lagerung direkt in den Ausschank, per Zapfanlage am Tresen. „Frischer geht es nicht“, erklärte der Braumeister und ließ die Besucher eine helle und eine dunkle Biersorte probieren.

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