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Stadtwerke erinnern an Frostschutz

(vom 03.11.2018)

Vorsichtsmaßnahmen in der kalten Jahreszeit  beugen Schäden vor

„Es kommt im Winter viel häufiger zu Wasserschäden als allgemein vermutet wird“, erklärt Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken Rüsselsheim. Bei kalten Temperaturen hat sich rasch ein Eispfropf in der Leitung gebildet, der das Rohr platzen lässt. Die Folge: Das aufgestaute Wasser sorgt für eine Überschwemmung. Für die Schäden müssen die Wohnungs- und Hausbesitzer haften.

Leitungen entleeren

Doch Frostschäden lassen sich vermeiden. „Jetzt, bevor der erste Nachtfrost kommt, ist es an der Zeit, Vorsorge zu treffen“, rät Matthias Schweitzer.  Leitungen, beispielsweise im Garten, die im Winter nicht benötigt werden, sollten entleert und außer Betrieb genommen werden. Wo das nicht möglich ist, sind Leitungen im Freien durch  Isolierungen zu schützen.

Auf Heizkörper achten

In Kellern und in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzählern sollten Türen und Fenster immer geschlossen bleiben. Der Fachmann der Stadtwerke empfiehlt, die Heizkörper nie ganz abzudrehen, auch nicht nachts oder während des Urlaubs. Helfen kann ein Frostwächter, den es im Handel zu kaufen gibt und der bei zu kalten Temperaturen die Heizung oder ein zusätzlich geschaltetes Heizgerät aktiviert.

Standrohre richtig lagern

Zur Vorsorge aufgerufen sind besonders auch Firmen im Baugewerbe. Sie müssen Standrohrzähler entweder sicher vor Frost lagern oder an die Stadtwerke zurückgeben. „Standrohrzähler werden benötigt, wenn bei Bauarbeiten Wasser vom nächst gelegenen Hydranten geholt wird“, erläutert Matthias Schweitzer.

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Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
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