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Kinder machen künstlerisch auf ihre Rechte aufmerksam

(vom 15.05.2018)

Stadtwerke unterstützen Aktion des Kinderschutzbundes zum Kultursommer

Mit dem Thema „Kinderrechte“ befasst sich eine Ausstellung des Kinderschutzbunds Rüsselsheim in der Lobby des Ratssaales. Am Freitag (18. Mai) eröffnete Ursula Heyse, erste Vorsitzende des Rüsselsheimer Ortsvereins des Kinderschutzbundes, gemeinsam mit Bürgermeister Dennis Grieser die Ausstellung. Über mehrere Wochen hinweg befassten sich Kinder aus verschiedenen Rüsselsheimer Schulen und KiTas mit Kinderrechten und zeichneten oder malten Kinderrechte auf Papier. Dabei sind mehr als 150 Kunstwerke entstanden. In ihren Werken machen die Kinder auf verschiedene Aspekte des Themenkomplexes „Kinderrechte“ aufmerksam. Darunter ein Recht auf Geborgenheit, beide Eltern und eine sichere Heimat, aber auch das Recht auf Schutz im Krieg und bei der Flucht.

Mit Resonanz zufrieden

Mit Unterstützung der Stadt Rüsselsheim am Main, der Stadtwerke Rüsselsheim sowie des Rüsselsheimer Illustrators und Kulturpreisträgers Bengt Fosshag, waren Schulen und Kindertagesstätten im Stadtgebiet im Vorfeld zur Mitwirkung eingeladen worden. Von der Beteiligung und den eingereichten Arbeiten zeigte sich Bürgermeister Dennis Grieser überaus angetan. „Die ab heute gezeigten Werke sprechen eine deutliche Sprache. Auf eindrückliche Weise fordern die Kinder ihre Rechte ein. Mich freut es, dass sie dabei ausgiebig von ihrem Recht auf Kunstfreiheit Gebrauch gemacht haben“, so Grieser. Dem Kinderschutzbund dankte er für die Ausstellung, die angesichts der vorgesehenen Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz sowie in die Hessische Landesverfassung zum richtigen Zeitpunkt komme.

Bedürfnisse ernst nehmen

Claudia Heyse, erste Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbunds Rüsselsheim e.V., machte sich dafür stark, die Bedürfnisse von Kindern ernst zu nehmen und lobte die Urheberinnen und Urheber der gezeigten Werke für Ihren offenen Umgang mit dem Thema. „Kinder haben grundsätzlich das Recht darauf, dass ihre Sorgen gesehen und Ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden“, so Heyse.

Ausstellung bis 28. Mai

Die Ausstellung ist in der Lobby des Ratssaales noch bis einschließlich 28. Mai zu sehen. Der Eintritt ist über den Eingang Faulbruchstraße zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses möglich. Ende Mai wird eine Jury aus allen eingereichten Arbeiten bis zu elf Werke auswählen, die im Lauf der Reihe „Kultur im Sommer“ im passenden Format auf Stromverteilerkästen im Stadtgebiet angebracht werden sollen. In der Jury werden auch Schülerinnen und Schüler sowie der künstlerische Berater des Projekts, Bengt Fosshag, vertreten sein.

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