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Jubiläum des satirischen Kurzfilms

(vom 26.05.2018)

 25. Rüsselsheimer Filmtage / Stadtwerke unterstützen die Veranstaltung 

Der satirische Kurzfilm hat seit 25 Jahren eine feste Adresse: Die mittlerweile zweitägigen Rüsselsheimer Filmtage gelten heute als das bedeutendste Festival für satirische Kurzfilme in Deutschland. In diesem Jahr präsentiert die Cinema Concetta Filmförderung ihre gewohnt eindrucksvolle Auswahl einschlägiger Arbeiten am 15. und 16. Juni im Stadttheater, und wie immer prämiert das Publikum als Jury die drei Besten des Festivals mit den begehrten Preisen. Traditionell gibt es auch wieder die Chance, Filmemacherinnen und Filmemacher im  persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Mit Moderation

Dies geschieht traditionell beim Programm „FILME PLUS“ am Samstag, dem 16. Juni, mit  Rahmenprogramm im Biergarten und Live-Musik von „Animals&Bricks“ und „Dynoville“. Viel zur Entstehung der einzelnen Beiträge erfährt das Publikum außerdem durch die Kurzinterviews nach jedem Film. Sie sind seit jeher fester Bestandteil des moderierten Programms. Mit „FILME PUR“ am Tag zuvor wird dem gestiegenen Publikumsinteresse Rechnung getragen: Wer die Filme auf der Großleinwand im Theater der Stadt ohne Moderation erleben will, ist so bereits am Freitag, dem 15. Juni, richtig.

Stadtwerke sponsern Platz zwei

Dem Sieger winken 5.000 Euro und als Pokal das stilisierte Bronze-Auge. Der zweite Rang ist mit 2.000 Euro, gesponsert von den Stadtwerken Rüsselsheim, und der dritte mit 1.000 Euro der Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau dotiert. Die Preise markieren nicht selten den Beginn einer veritablen Karriere in der Filmbranche, auch einige Oscars lassen grüßen. Bis heute hat die Stiftung rund 190.000 Euro an Preisgeldern vergeben, und gut 31.000 Besucher sahen fast 450 Filme.

Tragisches Unglück

Das Festival sowie die Gründung der Stiftung Cinema Concetta Filmförderung gehen auf ein tragisches Unglück im Dezember 1991 zurück. Damals zerschellte bei Dreharbeiten zum satirischen Kurzfilm „Bunkerlow“ das dafür gecharterte Flugzeug an einem Berg nahe Heidelberg. 28 Menschen starben, darunter der Rüsselsheimer Künstler und Filmemacher Martin Kirchberger und seine Freunde, die für fantasievolle Aktionen gegen die eingeschliffenen Denkmuster der 1980-er Jahre gestanden hatten.

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