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Interesse wecken am Quartier der Zukunft

(vom 05.09.2018)

Veranstaltung der Stadtwerke bietet Informationen zum Anfassen

Sich das Leben leichter machen mit intelligentem Wohnen ist keine Zukunftsfantasie mehr. Für die Anwohner im Horlache-Park in Haßloch-Nord wird das „Quartier der Zukunft“ bald real werden. Bei einer Informationsveranstaltung im Mehrzweckraum in der Matthias-Grünewald-Straße 2 bis 4 gab es erste Einblicke in smarte Lebenswelten.

Rolläden, die auf Lärm reagieren

Hierzu gehören Technik, die per Knopfdruck die Stromkosten am digitalen Endgerät transparenter macht, und intelligente Lichtschalter, die mit Bewegungs- und Präsenzmelder funktionieren. Es werden Komfortlösungen für den Alltag angeboten, zum Beispiel  „Anwesenheitssimulationen“,  die das Haus während der Urlaubszeit bewohnt aussehen lassen, oder Rollläden, die sich, sensibilisiert auf Lärmschutz oder Sonneneinstrahlung,  automatisch öffnen oder schließen.

Einzelelemente vernetzen

„Die meisten Komponenten wie Smartphones, intelligente Stromzähler und Lichtschalter gibt es bereits“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. „Ziel im Quartier der Zukunft wird es sein, diese Einzelelemente zu vernetzen.“ Bei der Informationsveranstaltung konnten sich die Besucher praktisch informieren, zum Beispiel Schalter und Sensoren im Einsatz sehen, die per Funk mit einander vernetzt werden.

Aufschlussreiche Gespräche gab es bei der Bürgerinformationsveranstaltung zum Quartier der Zukunft.

Vorbereitungen dauern eine Weile

Bis die Vorbereitungen fürs Quartier der Zukunft abgeschlossen sind, dauert es noch eine Weile. Im März 2020 sollen den Anwohnern die ersten Funktionen zur Verfügung stehen. Das auf drei Jahre angelegte, 3,8 Millionen Euro teure Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Typische Siedlungsstruktur

Der Horlache-Park bekam den Zuschlag, weil die Anwohner bei einer Umfrage das größte Interesse zeigten. Das Quartier liegt zwischen Matthias-Grünewald- und Moritz-von-Schwind-Straße, wird  begrenzt von Hans-Thoma- und Adolf-von-Menzel-Straße. Das Gebiet umfasst 100 Wohneinheiten mit der für Rüsselsheim typischen Siedlungsstruktur, zum einen Ein- und Zwei-Familienhäuser, zum anderen  Mehrgeschosswohnungen, die im Horlache-Park der gewobau gehören.

Ausweiten zu einer Smart City

Läuft das Projekt im Horlache-Park als Pionierstadtteil in Sachen „Smart Home“ gut, können die Angebote auch in anderen Quartieren angeboten werden. „So kann daraus eine ganze Smart City entstehen“, stellt sich Maik Landwehr, Bereichsleiter Digital Business von den Stadtwerken, vor.

www.quartier-der-zukunft.de

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