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Drei Kandidaten für das Quartier der Zukunft

(vom 11.05.2018)

Forschungsprojekt: Stadtwerke ermöglichen den Anwohnern eine Smart City

Smart Home ist in aller Munde. Doch in Rüsselsheim am Main wird das intelligente Zuhause für ein ausgewähltes Wohnprojekt in besonderem Maße Wirklichkeit. „Im ,Quartier Zukunft‘ können sich die Bewohner auf Verbesserungen in ihrem Wohnumfeld freuen“, kündigt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer an.

Namhafte Kooperationspartner

Die Stadtwerke Rüsselsheim haben bei einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgelobten Forschungsvorhaben trotz starker Konkurrenz den Zuschlag erhalten. Die Stadtwerke werden das „Quartier Zukunft“ gemeinsam mit vier Partnern umsetzen: dem Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) aus Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Software-Systemtechnik (ISST) aus Dortmund, dem Softwareunternehmen Urban Institut (ui!) aus Darmstadt und der Stadtwerke-Kooperation Trianel aus Aachen.

Interesse gewinnt

Für das Quartier der Zukunft  gibt es drei Kandidaten, die unter zehn möglichen Stadtgebieten als am besten geeignet ausgewählt wurden. So sind diese Viertel an das Glasfasernetz der Stadtwerke angeschlossen und bieten die für Rüsselsheim am Main typische Mischung aus Ein- und Zwei-Familienhäusern gepaart mit größeren Mehrgeschosshäusern. Die drei vorausgewählten Gebiete, die  jeweils rund 100 Haushalte umfassen, liegen in der Böllenseesiedlung, im Dicken Busch I und in Haßloch-Nord.

Bürgerinformationsveranstaltung

In diesen drei Quartieren werden die Anwohner mit Plakaten und Postwurfsendungen auf die anstehende Kür des Quartiers Zukunft aufmerksam gemacht. Fragen sollen bei einer Bürgerinformationsveranstaltung beantwortet werden, die am Dienstag, 22. Mai, um 19 Uhr in der Stadthalle beginnt. Anschließend sind die Bewohner der drei Quartiere aufgerufen, sich bis zum 7. Juni an einer Online-Umfrage zu beteiligen. „Das Quartier, in dem das meiste Interesse besteht, wird den Zuschlag erhalten“, erklärt Hans-Peter Scheerer.

Teilnahme freiwillig

Im Quartier der Zukunft wird von den Stadtwerken die für das Vorhaben erforderliche Technik installiert, die auch nach Projektabschluss erhalten bleibt. „Das Beste für die Anwohner aus dem Quartier der Zukunft: Für sie sind alle Dienste und die dazu erforderlichen technischen Voraussetzungen während der Projektzeit kostenfrei“, erläutert der Geschäftsführer. Die Teilnahme für jeden Anwohner im Quartier ist freiwillig. „Jeder entscheidet selbst, ob und welche Dienste er in Anspruch nimmt.“

Das Leben leichter machen

Die angebotenen Dienste sollen das Leben leichter machen: beispielsweise bei der Parkplatzsuche helfen oder  konkrete und individuelle Hinweise auf Energieeinsparung geben. Geplant ist auch ein Quartiersnetzwerk zur Kommunikation und Nachbarschaftshilfe. Darüber hinaus wird es allgemein zugängliche Verbesserungen geben, etwa ein öffentliches WLAN und eine Ladesäule für Elektromobilität. Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines Systems aus Sensoren und IT für Wohnquartiere, das Daten erhebt und als Grundlage für neue Dienste bereitstellt.

Beirat geplant

Begleitet wird das Forschungsvorhaben durch einen Nutzerdialog und die Prüfung von ökonomischen Modellen.  Zum Quartier Zukunft soll ein Fachbeirat gegründet werden, zudem erhalten die Anwohner die Möglichkeit zur Mitsprache und Beteiligung. Auch Unternehmen aus der Region können sich noch bei dem Forschungsprojekt einbringen.

Fast vier Millionen Euro

Insgesamt werden die Unternehmen und das Ministerium circa 3,8 Millionen Euro über die Projektlaufzeit  von drei Jahren ausgeben. Die Stadtwerke Rüsselsheim geben rund 450.000 Euro für das Vorhaben aus.

Investition in die Zukunft

Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Stadtwerke sind überzeugt, dass dieses Geld eine gut angelegte Investition in die Zukunft ist. Als Infrastrukturdienstleister möchten die Stadtwerke, die ohnehin schon für das Glasfasernetz in der Stadt verantwortlich sind, auch an den Diensten und Geschäftsfeldern partizipieren, die mit einer  Smart City verbunden sind. Hans-Peter Scheerer betont:  „Für die Stadtwerke und die Stadt Rüsselsheim am Main ist es ein enormer Vorteil, wenn mit einer Summe von 450.000 Euro mehr als das Achtfache an Investition und Wissenstransfer erreicht werden kann.“

Mehr Informationen

Mehr Informationen auf www.quartier-der-zukunft.de . Zudem hat Hans-Peter Scheerer in einem Beitrag für den Stadtwerke-Blog werkbuch-online.de das Quartier Zukunft  beschrieben. Nachzulesen auf  www.werkbuch-online.de .

 

 

 

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