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Ableser der Stadtwerke unterwegs

(vom 19.11.2018)

Ein Blick auf die Zähler:  Daten werden für die Verbrauchsrechnung benötigt

Die Stadtwerke Rüsselsheim lassen im November und Dezember im Stadtgebiet alle Zählerstände für den Gas- und Wasserverbrauch ablesen. Die Stadtwerke sind als Netzbetreiber für das Ablesen der Zähler verantwortlich, unabhängig davon, von wem ein Kunde beliefert wird. Die Zählerstände werden für die Jahresverbrauchsrechnung benötigt“, erläutert Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken.

Ausnahme: Stromzähler

Die Stromzähler werden gesondert abgelesen. Die Stadtwerke sind als Netzbetreiber auch für rund 35.000 Stromzähler in Rüsselsheim am Main zuständig. Diese werden jedoch im Rahmen eines rollierenden Verfahrens übers Jahr verteilt abgelesen.

Stadtwerke-Kunden lesen selbst ab

Dabei gibt es eine Besonderheit: Die rund 11.000 Stromkunden der Stadtwerke Rüsselsheim werden zusätzlich in den nächsten Wochen schriftlich aufgefordert, ihren Zählerstand selbst abzulesen und den Stadtwerken mitzuteilen. Am einfachsten geht die Eingabe direkt auf der Startseite von www.stadtwerke-ruesselsheim.de. Die Daten können außerdem per Email an stromablesung@stadtwerke-ruesselsheim.de,  per Fax an 06142 / 500-211, telefonisch montags bis freitags unter 06142 / 500-400 durchgegeben oder portofrei mit der Postkarte übermittelt werden.

Abrechnung zum Stichtag

Damit wird es den Stadtwerken als Energieversorger möglich, für die Stromkunden die Jahresverbrauchsrechnung stichtagsbezogen zum 31. Dezember zu erstellen. Das wäre mit den Daten aus der rollierenden Abrechnung der Stromzähler nicht möglich. „Die vom Gesetzgeber gewollte Rollenverteilung – hier Netzbetreiber, dort Stromlieferant – ist für den Laien schwer nachzuvollziehen, wenn beide Rollen von einem Unternehmen, in diesem Fall den Stadtwerken, wahrgenommen werden“, erklärt Schweitzer. Kunden der Stadtwerke Rüsselsheim erhalten Ende Februar ihre Jahresverbrauchsrechnungen mit der Post zugestellt. 

Im Zweifel wird geschätzt

Wenn von einer Verbrauchsstelle keine Daten vorliegen, erfolgt die Jahresabrechnung auf der Grundlage von Schätzungen. „Das birgt immer das Risiko, dass der tatsächliche Verbrauch von den Schätzungen abweicht und die neu ermittelten Abschlagszahlungen zu hoch oder zu niedrig sind“, sagt Matthias Schweitzer.

Leichte Differenzen

Aus organisatorischen Gründen können die Ableser die Zählerstände nicht am Stichtag 31. Dezember ablesen. Daher erfolgt die Ablesung zwischen Montag, 19. November, und Freitag, 21 Dezember. Die erhobenen Daten werden zum Stichtag 31. Dezember hochgerechnet. Hierdurch können leichte Differenzen zwischen dem tatsächlichen und dem abgerechneten Verbrauch auftreten, die aber unwesentlich sind und bei der nächsten Ablesung ausgeglichen werden, erklärt Schweitzer.

Neuer Dienstleister

Mit der Ablesung der Zähler haben die Stadtwerke Rüsselsheim einen Dienstleister beauftragt: die ASP-Agentur NRW KG, die das Ingenieurbüro für Industrieanlagen (Ifi) ablöst, die bisher diese Aufgabe übernommen haben. Die Mitarbeiter der ASP-Agentur können sich durch einen Stadtwerke-Ausweis legimitieren.

 

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