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Solarstrom produzieren leicht gemacht

(vom 28.09.2017)

Stadtwerke Rüsselsheim bieten maßgeschneiderte Lösungen für Hauseigentümer und Mieter        

Die Stadtwerke Rüsselsheim haben zwei Initiativen gestartet, um Hauseigentümern und Mietern die Möglichkeit zu geben, sich an der Energiewende zu beteiligen, ohne selbst investieren zu müssen. „Wir wollen der Ausbau der erneuerbaren Energien  in Rüsselsheim  voran bringen“, erklärt Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. Denn die Energiewende vor Ort ist ins Stocken geraten. Knapp 500 Photovoltaikanlagen gibt es in der Stadt am Main. Damit beträgt der Anteil des vor Ort produzierten Ökostroms lediglich 2,2 Prozent am Stromverbrauch, während es deutschlandweit 31,7 Prozent sind (Stand 2016).

 Wind und Wasser bringt wenig

Strom aus Wind- oder Wasserkraft kann in Rüsselsheim am Main schwerlich gewonnen werden, die Photovoltaiknutzen ist hingegen sinnvoll. Doch mit dem Status Quo wollten sich die Stadtwerke nicht zufrieden geben, sagt Geschäftsführer Scheerer. „Deshalb bieten wir  maßgeschneiderte Lösungen für Hauseigentümer und Mieter an“, sagt Daniel Cannas, Leiter Energiedienste.

PV-Anlage pachten

Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern gedacht ist das „MainSolarDach“. Der Hauseigentümer kann für seine Dachfläche eine Photovoltaikanlage pachten, die die Stadtwerke dort errichten und betreiben. Der Kunde muss dank der selbst produzierten Solarenergie weniger Strom kaufen und spart somit Kosten.

Spoeicher dazu buchen

Falls der Hauseigentümer den Solarstrom nicht selbst nutzt, wird die Energie ins öffentliche Netz eingespeist – und vergütet. Wer allerdings eine möglichst große Autarkie (Unabhängigkeit) anstrebt, dem ist die Pacht von MainEnergieSpeicher empfohlen. Hiermit lässt sich Strom speichern, bis er im Haus benötigt wird, damit er nicht ins öffentliche Netz eingespeist werden muss. Ein erste Einschätzung, ob und welches Modell sich lohnt, kann sich jeder auf www. stadtwerke-ruesselsheim.de  in Minutenschnelle ausrechnen lassen.

Ökostrom für Mieter

Auch Mieter können von der Energiewende profitieren. Für sie bieten die Stadtwerke den „Mieterstrom“ an. Voraussetzung ist, dass der Hauseigentümer sich beteiligt. Aber das lohnt sich  mehrfach: Der Vermieter hat zusätzliche Einnahmen durch die Dachflächenverpachtung an die Stadtwerke, zudem wird der Primärenergiebedarf seiner Immobilie  gesenkt.

Kosten senken

Die Stadtwerke übernehmen Finanzierung, Installation und Betrieb der Photovoltaikanlage  und auch die Verteilung des erzeugten Ökostroms auf die Mietparteien, erläutert Daniel Cannas. Für den Mieter hat der Mieterstrom den Vorteil, dass er ökologisch erzeugten Strom  vom eigenen Hausdach erhält – und dieser Strom weniger kostet, da ein Teil der Netzentgelte entfällt, die  zu bezahlen sind, wenn Strom über das allgemeine Stromnetz angeliefert wird. Wer sich für das Mieterstrom-Modell interessiert, kann sich bei Daniel Cannas melden, Telefon 06142.500-457.

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