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Bus Wettbewerb

Ein Bus für
den Hessentag

Aus dem Stadtwappen wird eine Comic-Figur

(vom 13.04.2017)

Künstlerwettbewerb: Bengt Fosshag gestaltet einen Stadtwerke-Bus zum Hessentag  

Zum Hessentag wird ein ganz besonders gestalteter Bus für die Stadtwerke Rüsselsheim zum Einsatz kommen. Vier Künstler, Grafiker und Illustratoren beteiligten sich an einem Gestaltungswettbewerb. Am Ende entschied sich die Jury für den Vorschlag des Rüsselsheimer Bengt Fosshag.

So sieht der Sieger-Entwurf für den Hessentagsbus aus

Mal geht ein Licht auf

Die Wolfsangel, das zentrale Symbol des Rüsselsheimer Stadtwappens, spielt bei seiner Illustration eine zentrale Rolle. Fosshag hat den Doppelhaken spielerisch zu einer Comic-Figur animiert:  Mal geht ihr ein Licht auf, natürlich eines aus Solarstrom. Oder sie fährt ein Auto mit Elektroantrieb. Oder sie lässt sich beim Sonnenbaden mit dem Handventilator, ebenfalls angetrieben mit der Kraft der Sonne, das erhitzte Haupt kühlen.

Während des Hessentags

Fosshags Entwurf wird einen Gelenkbus zieren, der als Blickfang des Stadtwerke-Standes während des Hessentags vom 9. bis 18. Juni dient. Auch Veranstaltungen wie Talkrunden oder Konzerte soll es in dem Bus geben, der in der Frankfurter Straße, Höhe Stresemannanlage („Schiller-Eiche“), stehen wird.

Vier Vorschläge

Kreative Arbeiten zur „Zukunft der Energie“ war das Thema des Wettbewerbs. Dazu hatten auch der Rüsselsheimer Thomas Marutschke, das Duo Nicolas Bruckmann und Lea Müller aus Mainz sowie Jenny Adam aus Frankfurt ihre Vorschläge eingereicht. Alle bekamen eine Aufwandsentschädigung, der Sieger wird zudem mit einem Preisgeld von 1500 Euro belohnt.

Absolute Mehrheit

Je 40 Punkte konnte die sechsköpfige Jury an die vier Vorschläge vergeben, die sie zu beurteilen hatten, ohne zu wissen, von wem sie eingereicht worden waren. Letztlich erzielte Fosshags Entwurf mit 125 von 240 möglichen Zählern die absolute Mehrheit.

Bezug zu Rüsselsheim

„Wir haben uns für einen Vorschlag entschieden, der die inhaltlichen Vorgaben wunderbar bearbeitet hat“, sagte Jurymitglied Roman Köller (zuständig für Marketing bei Kultur 123 Stadt Rüsselsheim am Main). Die eingereichten Beiträge sollten möglichst einen Bezug zu Rüsselsheim am Main haben, originell sein und zeitlos attraktiv sein. Letzteres deshalb, weil der Bus bis zu zehn Jahre im Einsatz bleiben wird. Der 18 Meter lange und 2,5 Meter breite Mercedes-Benz Citaro, einer von vier neu beschafften Bussen, wird in die Stadtwerke-Busflotte von 25 XXL-Gefährten integriert – und im normalen Betrieb durch Rüsselsheim fahren.

Erneuerbare Energien

Auf der Einstiegsseite des Busses sind die erneuerbaren Energien Sonne, Wasser, Wind und Biogas in Aktion zu sehen. Darüber staunen der Leinenreiter und Adam Opel, die für die vorindustrielle beziehungsweise industrielle Zeit Rüsselsheims stehen. Fosshags Vision, wie die Zukunftsgesellschaft Energie gebraucht, ist auf der Fahrerseite zu sehen: Der Baderoboter hilft beim Duschen, der Hausroboter sorgt für Sauberkeit, der Küchenroboter – aus der Ferne programmierbar mit dem Smartphone – kocht und backt. „Zu alledem leuchtet die nachwachsende Energie“, erläutert Fosshag. Diese Botschaft passt zur Philosophie der Rüsselsheimer Stadtwerke, die ausschließlich Ökostrom anbieten. 

Fotos von allen vier Wettbewerbsbeiträgen sowie Informationen zu den Teilnehmern und zur Jury stehen auf www.stadtwerke-ruesselsheim.de/wettbewerb .

Die Jury

Das Preisgericht bestand aus den Redaktionsleiterinnen von Main-Spitze und Rüsselsheimer Echo, Alexandra Groth beziehungsweise Angelika Ohliger, Peter Kunert (Vorsitzender des Fahrgastbeirats), Roman Köller (zuständig für Marketing bei Kultur 123 Stadt Rüsselsheim am Main), Reinhard Blüm (Leiter Verkehrsbetrieb der Stadtwerke) sowie Kerstin Weber (Schriftsetzermeisterin aus Nauheim). 

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