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Solardach

Neu:  Solardach

Ableser der Stadtwerke unterwegs

(vom 08.11.2017)

Blick auf die Zähler: Daten werden für die Verbrauchsrechnung benötigt

Die Stadtwerke Rüsselsheim lassen im November und Dezember im Stadtgebiet alle  Zählerstände für den Gas- und Wasserverbrauch ablesen. Die Stadtwerke sind als Netzbetreiber für das Ablesen der Zähler verantwortlich, unabhängig davon, von wem ein Kunde beliefert wird.  Die Zählerstände werden für die Jahresverbrauchsrechnung benötigt“, erläutert Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken.

Stromzähler werden gesondert abgelesen

Die Stadtwerke sind als Netzbetreiber auch für rund 35.000 Stromzähler in Rüsselsheim am Main zuständig. Diese werden jedoch im Rahmen eines rollierenden Verfahrens zu anderen Zeitpunkten übers Jahr verteilt abgelesen. Dabei gibt es eine Besonderheit: Die rund 11.000 Stromkunden der Stadtwerke Rüsselsheim werden zusätzlich  in den nächsten Wochen schriftlich aufgefordert, ihren Zählerstand selbst abzulesen und den Stadtwerken mitzuteilen. Die Daten können montags bis freitags telefonisch unter 06142 / 500-400, per Fax an 06142 / 500-211 und per Email an stromablesung@stadtwerke-ruesselsheim.de durchgegeben oder portofrei mit der Postkarte übermittelt werden.

Stichtagsbzogen

Damit wird es den Stadtwerken als Energieversorger möglich, für die Stromkunden die Jahresverbrauchsrechnung stichtagsbezogen zum 31. Dezember zu erstellen. Das wäre mit den Daten aus der rollierenden Abrechnung der Stromzähler nicht möglich. „Die vom Gesetzgeber gewollte Rollenverteilung – hier Netzbetreiber, dort Stromlieferant – ist für den Laien besonders schwer nachzuvollziehen, wenn beide Rollen von einem Unternehmen, in diesem Fall den Stadtwerken, wahrgenommen werden“, erklärt Schweitzer. Kunden der Stadtwerke Rüsselsheim erhalten Ende Februar ihre Jahresverbrauchsrechnungen mit der Post zugestellt.

Schätzungen birgen Risiko

Wenn von einer Verbrauchsstelle keine Daten vorliegen, erfolgt die Jahresabrechnung auf der Grundlage von Schätzungen. „Das birgt immer das Risiko, dass der tatsächliche Verbrauch von den Schätzungen abweicht und die neu ermittelten Abschlagszahlungen zu hoch oder zu niedrig sind“, sagt Matthias Schweitzer.

Hochrechnungen

Aus organisatorischen Gründen können die Ableser die Zählerstände nicht am Stichtag 31. Dezember ablesen. Daher erfolgt die Ablesung zwischen Mittwoch, 15. November, und Freitag, 15. Dezember. Die erhobenen Daten werden zum Stichtag 31. Dezember hochgerechnet. Hierdurch können leichte Differenzen zwischen dem tatsächlichen und dem abgerechneten Verbrauch auftreten, die aber unwesentlich sind und bei der nächsten Ablesung ausgeglichen werden, erklärt Schweitzer.

Mit der Ablesung der Zähler haben die Stadtwerke Rüsselsheim, wie in den vergangenen Jahren, das Ingenieurbüro für Industrieanlagen (Ifi) beauftragt. Deren Mitarbeiter können sich durch einen Stadtwerke-Ausweis legimitieren.

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