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Warnhinweise gelten nur für den Einzelfall

(vom 10.03.2017)

Auch in Rüsselsheim gibt es vereinzelt Klagen über modrig riechendes Wasser 

Medienberichte über modrig riechendes Wasser in verschiedenen Kommunen haben zu Verunsicherung bei Verbrauchern geführt.  Dazu ist festzustellen, dass es im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Rüsselsheim nur vereinzelt  Beschwerden über modrig riechendes Wasser gab. Nur für solche Einzelfälle gilt die Empfehlung, dieses Wasser weder zu trinken noch für die Nahrungszubereitung oder  als Kaffee- oder Teewasser zu benutzen. Zum Händewaschen, Tellerspülen oder Duschen kann das Wasser selbst in diesen Einzelfällen verwendet werden.

Fast überall unbedenklich

In allen anderen Haushalten von Rüsselsheim am Main kann das Wasser wie bisher völlig unbedenklich genutzt und auch getrunken werden.  Das Wasser ist weiterhin zur Zubereitung von Babynahrung geeignet und auch für kranke und alte Menschen unbedenklich. Fest steht, dass Proben aus allen Wasserwerken und wichtigsten Netzanlagen sowie bei Kundinnen und Kunden ohne bakteriellen Befund sind – entsprechend der Trinkwasserverordnung.

Nur im Westen

Ohnehin kann nur die westliche Stadthälfte von Rüsselsheim am Main von dem Problem des modrig riechenden Wassers betroffen sein.  Nur dieses Stadtgebiet wird mit Wasser versorgt, das die Stadtwerke Rüsselsheim von den Stadtwerken Mainz geliefert bekommen. Die Probleme mit dem riechenden Wasser sind nur in Versorgungsgebieten  aufgetreten, die von den Stadtwerken Mainz beliefert werden. 

Zwei Vorlieferanten

Die Stadtwerke Rüsselsheim bekommen ihr Wasser von zwei  Vorlieferanten. Die Stadtwerke Mainz stellen über das Wasserwerk Schönauer Hof das Wasser zur Verfügung,  mit dem folgende Stadtteile versorgt werden:  Altstadt, Eichgrund, Rübgrund, Ramsee, Friedrich-Ebert-Siedlung, Hasengrund, Böllenseesiedlung, Bauschheim und Berliner Viertel .
Die Stadtteile Horlache, Haßloch Nord, Alt-Haßloch, Dicker Busch I und II, Kolonie und Königstädten. werden mit Wasser versorgt, das  von der Hessenwasser (vormals Riedwerke) geliefert wird.

Wechsel möglich

Grundsätzlich ist es möglich, dass ein Großteil des westlichen Stadtgebiets auch mit Wasser von der Hessenwasser statt mit Wasser der Stadtwerke Mainz versorgt wird. Dazu müssen entsprechende Schieber im Wassernetz umgestellt werden. Hierfür wird jedoch derzeit kein Handlungsbedarf gesehen.

Ursache unklar

Was die Ursache für das modrig riechende Wasser ist, lässt sich noch nicht sagen. Die Stadtwerke Mainz Netze GmbH, die bei den Untersuchungen federführend ist, geht systematisch gegen stellenweise gemeldete modrige Gerüche des Trinkwassers vor.  Die Stadtwerke Rüsselsheim unterstützen die Bemühungen der Mainzer Kollegen, in dem sie das Wassernetz dort spülen lassen, wo es bisher Beschwerden gab. 

Mail schreiben

Verbraucher, die modrig riechendes Wasser feststellen, können bei der Aufklärung helfen, in dem sie eine Mail schreiben an geruch@stadtwerke-ruesselsheim.de . In dieser Mail sollten neben dem Namen des Absenders vor allem Ort, Datum, Zeitpunkt und Zeitraum mitgeteilt werden, an denen der Geruch aufgetreten ist.

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Ansprechpartner

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien:

Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
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Tel.: 06142.500-226
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