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Ursache für Wassergeruch bestätigt

(vom 21.03.2017)

Die Einschätzung der Stadtwerke Mainz Netze GmbH zur Ursache für zurückliegende Geruchsauffälligkeiten, die in verschiedenen Kommunen, unter anderem auch in Rüsselsheim, aufgetreten sind,  wurde jetzt durch das unabhängige Technologiezentrum Wasser (TZW) bestätigt:  Zwei Brunnen, die im Dezember 2016 am Wasserwerk Hof Schönau nach einer Sanierung in Betrieb genommen worden waren, haben seit Anfang März in steigender Konzentration organische Spurenstoffe gefördert, die durch eine Oxidation für Geruchsveränderungen gesorgt haben. Auch wenn die Ursache nun feststeht und eliminiert ist wird die Trinkwasserqualität aus dem Wasserwerk Hof Schönau vorsorglich bis auf weiteres durch zusätzliche Geruchskontrollen überwacht.

Restmengen

Seit Außerbetriebnahme der Brunnen am vergangenen Donnerstag gab es keine neuen Geruchsauffälligkeiten mehr im Wassernetz in den genannten Gemeinden. Die vor Inbetriebnahme der beiden Brunnen durchgeführten Analysen nach Trinkwasserverordnung sowie die regelmäßigen Kontrollen  waren alle unauffällig. Bei den am Samstag am Wasserwerksausgang durch permanente Geruchskontrollen gefundenen Auffälligkeiten, handelte es sich um Restmengen aus den beiden Brunnen, die noch in den Aufbereitungsstufen im Wasserwerk zwischengespeichert waren. Vorsorglich hatten die Stadtwerke am Samstag deshalb das gesamte Wasserwerk abgeschaltet und alle Filter- und Aufbereitungsstufen intensiv gespült.

Trinkwasserqualität

Bereits Mittwoch vergangener Woche hatte die Stadtwerke Mainz Netze GmbH durch systematische Spülungen des Wassernetzes begonnen, eingetragene Geruchsauffälligkeiten erfolgreich zu beseitigen. Sowohl die bakteriologischen als auch die physikalisch-chemischen Parameter gemäß Trinkwasserverordnung blieben seit Auftreten der ersten Geruchsveränderungen unauffällig. Zusätzlich bestätigt das TZW, dass eine eindeutige Identifizierung der Spurenstoffe, die zu den geruchlichen Beeinträchtigungen geführt haben, sehr schwierig ist. Das TZW: „Die menschliche Nase ist ein extrem empfindlicher Detektor, der elektronischen Systemen oft noch immer weit überlegen ist. Daher können die Substanzen, die den Geruch verursachen, in nur sehr geringen Konzentrationen vorliegen, die sich einem Nachweis mit konventionellen Analyseverfahren entziehen.“

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