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Stadtwerke grenzen sich von eprimo ab

(vom 13.10.2017)

Rüsselsheimer Energieversorger möchte Verwechselungen vorbeugen

Eine Schärpe umhüllt das Adam-Opel-Denkmal vorm Opel-Altwerk. „Viele bieten Strom in unserer Stadt an...“, steht auf dem diesem schmucken Band zu lesen, „...aber wir sind voller Energie für Rüsselsheim.“ Der so verhüllte Adam Opel gehört zu einer zehntägigen Kampagne, mit der die Rüsselsheimer Stadtwerke im gesamten Stadtgebiet für sich als lokalen Stromanbieter werben – und sich unter dem Slogan „eprimo ist nicht Stadtwerke“ von dem Mitbewerber abgrenzen wollen.

Wenn Adam Opel noch leben würde, wäre er Kunde bei den Stadtwerken, davon sind (von links) überzeugt: Vertriebsleiter Michael Ohl, Mitarbeiterin Yasmin Nöth und Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer.

Kunden im falschen Glauben

Immer wieder kommt es vor, dass die Stadtwerke Rüsselsheim mit eprimo verwechselt werden. Das führt zu skurrilen Begebenheiten, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer berichtet: „Da sind Stromkunden fest davon überzeugt, von uns beliefert zu werden, kommen aber mit einer eprimo-Rechnung in unser Kundenzentrum.“ eprimo, einst als Marke des Überlandwerks Groß-Gerau (ÜWG) der einzige Stromanbieter in Rüsselsheim, gehört mittlerweile zum RWE-Konzern und ist bundesweit tätig.

Fokus auf Rüsselsheim

Die stadteigenen Stadtwerke, seit 2011 auch Stromlieferant, haben den Fokus voll auf die Opelstadt gerichtet. „Nur wir gehören zu 100 Prozent der Stadt Rüsselsheim und sind mit zwei Kundenzentren in der Stadt vertreten“, sagt Scheerer. Um diese Abgrenzung deutlich zu machen, sind die Stadtwerke nun mit einer Werbeaktion präsent.

Äpfel als Geschenk

Als süßen Wink ans Publikum, Äpfel nicht mit Birnen zu verwechseln, verteilen Mitarbeiterinnen Äpfel an ihre Gesprächspartner auf der Straße. Transporter mit großflächigen Plakaten sind in Rüsselsheim unterwegs. 30 übers Stadtgebiet verteilte Bodenmarkierungen verkünden die Stadtwerke-Botschaft ebenfalls. Und in Postwurfsendungen an alle Rüsselsheimer Haushalte bieten die Stadtwerke an, sich von einem Vertriebsmitarbeiter zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch besuchen zu lassen: Falls danach ein Stromanbieterwechsel zu den Stadtwerken gewünscht wird, übernimmt der Mitarbeiter alle Formalitäten.

Blaue Räder als Hingucker

Die Gesprächstermine werden in den kommenden Wochen nach und nach, von Straßenzug zu Straßenzug, abgearbeitet. Wie Vertriebsleiter Michael Ohl erklärt, sollen so 10.000 Haushalte erreicht werden. Damit die Anwohner wissen, dass ihre Straße jetzt an der Reihe ist, stellen die Stadtwerke dort Fahrräder in auffälligem Blau auf. Die nicht mehr fahrbereiten Velos lehnen dann an Straßenlaternen.

Wenn Adam Opel leben würde

Ergänzend zur Werbekampagne haben die Stadtwerke eine Homepage erstellt. Dort kann man sich über den Ökostrom der Stadtwerke informieren und an einem Energie-Quiz teilnehmen.
Hans-Peter Scheerer ist überzeugt: „Wenn Adam Opel noch leben würde, würde er seinen Strom von den Stadtwerken Rüsselsheim beziehen.“

www.sei-ruesselsheim.de

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