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Mit Lichtgeschwindigkeit durch die Innenstadt

(vom 22.04.2016)

Stadtwerke Rüsselsheim setzen den Ausbau ihres Glasfasernetzes fort

528 Exabyte. Das ist eine Zahl mit 18 Nullen. So viele Daten sind weltweit durch die Internetleitungen, die Adern der modernen Kommunikations-Gesellschaft, im vergangenen Jahr geflossen. Und ein jährliches Wachstum von zehn bis 40 Prozent ist prognostiziert. „Die Durchdringung des täglichen Lebens durch das Internet wird immer umfangreicher“, sagte der Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim, Hans-Peter Scheerer, bei einem Infoabend im Adlerpalast.

Zwei Bauabschnitte
Wohl dem, der einen kapazitätsstarken und damit zukunftssicheren Glasfaseranschluss hat: Die Stadtwerke setzen den Ausbau ihres Glasfasernetzes nun in der Innenstadt fort. Wobei sie den Synergieeffekt nutzen, dass wegen der Innenstadtsanierung ohnehin Fahrbahnen aufgerissen werden.  Ihr Ausbauprojekt verwirklichen die Stadtwerke in zwei Bauabschnitten bis 31. Oktober 2016 beziehungsweise 28. Februar 2017. Nur bei einem Teil der Marktstraße und der Bahnhofstraße steht noch nicht fest, wann die Anschlüsse angeschaltet werden können.

Mehr als 1200 Euro sparen
Insgesamt 1136 Haushalte in 267 Immobilien können von dem Glasfaserausbau profitieren, wie Markus Kraushaar vom Vertrieb Telekommunikation der Stadtwerke berichtete. Dabei ist ein Stichtag wichtig: Die Eigentümer dieser Immobilien haben bis 31. Mai Zeit, sich zum Vorzugspreis für einen Anschluss anzumelden. Die Verlegung des Glasfaserkabels bis zum Haus kostet 357 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Wer sich erst nach dem Stichtag anmeldet, muss 1574 Euro brutto für den Anschluss zahlen.

Wertsteigerung
Für Hauseigentümer könnte sich diese Investition aus einem weiteren Grund lohnen: „Wer sich mit der Glasfaser die Zukunft ins Haus holt, steigert den Wert seiner Immobilie“, sagte Unternehmenssprecher Jürgen Gelis. Und eine zunehmende mobile Nutzung des Internets spricht nicht gegen einen Festnetzanschluss, im Gegenteil: 76 Prozent der Internetsurfer sind in WLAN-Netzen unterwegs. „Und wie kommt das WLAN in die Wohnung“, fragte Scheerer in die Runde, um sogleich die Antwort zu geben: „Über den Festnetzanschluss.“   

Bis in die Wohnung
Nicht nur das Medium – Kupferkabel kontra Glasfaser – macht den Unterschied, sondern auch der Anschluss: Die Stadtwerke verlegen die Glasfaser bis in den Keller oder in die Wohnung und ermöglichen die komplette Ablösung der bis zu 60 Jahre alten Kupferleitungen. Auf diese Weise können die Stadtwerke als einzige in Rüsselsheim das garantieren, was andere nicht versprechen können: Jederzeit mit der vollständigen Bandbreite, sprich dem bestellten Internet-Tempo, zu surfen.  Zum Vorzugspreis von 238 Euro brutto kann man gleich die nötige Verkabelung im Haus mitbestellen. Dies empfiehlt Jörg Weidner von der Stadtwerke-Technik deshalb, weil die vorhandene Telefonverkabelung im Haus oftmals nicht für die hohen Datenraten geeignet ist. Nach dem 31. Mai kostet die Inhouse-Verkabelung 476 Euro brutto.

Internet, Fernsehen und Telefon
Doch die Stadtwerke verlegen nicht nur eine Leitung, die Daten in Lichtgeschwindigkeit transportiert, sondern bieten auch Dienste dafür an: Internet, hochauflösendes Fernsehen und Telefon. Dazu stellte Kraushaar attraktive Einstiegsangebote für Glasfaserkunden vor. Der Kunde hat die Wahl zwischen Paketen mit 25, 50, 100 und 200 Mbit/s und Rabatten für Stromkunden der Stadtwerke.

Informationen zum Ausbau auf www.glasfaser-ruesselsheim.de

 

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Ansprechpartner

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien:

Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
Leiter Kommunikation und Marketing
Tel.: 06142.500-226
FAX: 06142.500-160
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