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Zu „Highway to hell“ die Wand hinunterlaufen

(vom 15.07.2015)

Fassadenlauf von gewobau und Stadtwerken: Vorführung am Freitag, Aktionstag am Samstag

Am Freitag, 24. Juli, erlebt Rüsselsheim eine Premiere: Den ersten Fassadenlauf, bei dem Menschen die 25 Meter hohe Hauswand der Robert-Bunsen-Straße 31 hinunterlaufen werden. Bei der Eröffnung, die in den städtischen Kultursommer eingebettet ist, werden Profis eine artistisch anmutende Vorführung zeigen, die allerdings nur wenige Minuten dauern wird, denn Fassadenlauf ist eine anstrengende Angelegenheit. Los geht’s um 20 Uhr. Die „Bembeljeescher“ werden während der Auftaktstunde für musikalische Unterhaltung sorgen.

 

Attraktiver Wohnstandort
Veranstalter dieses bisher einmaligen Spektakels sind die gewobau und die Stadtwerke Rüsselsheim, die damit beide auf ihre Weise unterstreichen wollen, dass Rüsselsheim ein attraktiver Wohnstandort ist. Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer denkt an die Glasfaser, die bis in die Wohnungen verlegt wird und das schnellste Internet der Stadt ermöglicht. Gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein möchte die Attraktivität von Wohngebäuden und guten Wohnlagen in der Stadt sowie das Wohnumfeld in den Fokus rücken.

Noch freie Startplätze
Mit der Vorführung am Freitag ist der Fassadenlauf noch nicht vorbei. Tags darauf, am Samstag, 25. Juli, bekommen von 11 bis 17 Uhr jene 20 Frauen und Männer eine Chance auf den Fassadenlauf, die beim Gewinnspiel von gewobau und Stadtwerken Rüsselsheim das Glück hatten, ausgelost zu werden. Das Interesse am Gewinnspiel reichte weit: Selbst aus Frankfurt, Eltville und Weiterstadt kamen Anmeldungen, doch am Ende waren es vor allem Rüsselsheimer, die mitmachen wollten, wobei sich in etwa gleichermaßen viele Männer wie Frauen um einen Startplatz bemühten.

Allerdings haben alle Besucher am Aktionstag selbst noch die Chance, über eine so genannte Wildcard einen Startplatz zu ergattern. Wer am Stand von gewobau und Stadtwerken die Gewinnspielfragen richtig beantwortet, kommt in den Lostopf: Von 12 bis 16 Uhr wird zu jeder vollen Stunde ein Glücklicher gezogen, der dann in der darauffolgenden Stunde zu denen gehört, die die Hauswand hinunterlaufen dürfen.

Moderator und DJ
Zu sehen sind am Samstag auch noch einmal die Show-Acts: zur Eröffnung um 11 Uhr, außerdem um 13.15 Uhr und zum Finale um 17 Uhr. Artur Schmidt aus Herborn, zuletzt stimmgewaltig beim Opel-Firmenlauf zu hören, wird das Spektakel moderieren und dabei von DJ Tim Landau unterstützt. Die Teilnehmer aus dem Gewinnspiel durften Musikwünsche äußern, was sie zu ihrem Fassadenlauf hören möchten. „Born to be wild“ von „Steppenwolf“ wurde dabei ebenso genannt wie die „Monsterparty“ der „Ärzte“ oder „Highway to hell“ von „AC/DC“. Doch es gibt noch mehr Begleitprogramm: Dr. Heppel und Magic Herbert werden von 12 bis 14 Uhr mit Jonglage und Klamauk für Kurzweil sorgen.

Das passende Haus
Gar nicht so einfach war es zuvor gewesen, das passende Hochhaus zu finden. Doch die Robert-Bunsen-Straße 31 im Dicken Busch II erfüllt die Voraussetzungen, die für einen Fassadenlauf zu erfüllen sind: eine Hauswand ohne Fenster und Balkone, zudem ein Dach, auf dem die Gewichte und das technische Equipment Platz haben, damit dort die Seilschaft aufgebaut werden kann, die die abenteuerfreudigen Teilnehmer sichert, die unter fachlicher Anleitung die Wand hinunterlaufen werden. Die gedämmte Fassade wird übrigens durch ein eigens für den Lauf gestaltetes Fassadenschutzbanner geschützt, auf dem die Läufer laufen werden. Entsprechend stellt das Motiv auf dem 25 Meter langen Banner eine Laufbahn dar.

Dank an Anwohner
Der Dank gilt den Anwohnern, die wegen des Fassadenlaufs manche Einschränkung hinnehmen müssen. So wird ein Parkplatz gesperrt, müssen Mülltonnen an anderer Stelle untergebracht werden, muss der Aufzug im Treppenhaus mit den Teilnehmern geteilt werden. „Doch unterm Strich wird eine gelungene Veranstaltung stehen, die allen Spaß macht“, ist Torsten Regenstein überzeugt. Auch Hans-Peter Scheerer glaubt, dass viele Menschen den Dicken Busch dank des Fassadenlaufs einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben werden.

Essen und Trinken
Für Essen und Trinken am Veranstaltungsort ist gesorgt. Auch ein Toilettenwagen steht zur Verfügung. Was nicht geboten werden kann, ist zusätzlich Parkraum für Autos. Von daher appellieren die Veranstalter an die Besucher, möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zum Fassadenlauf zu kommen.

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