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Vorbeugen schützt vor Frostschäden

(vom 02.10.2015)

Stadtwerke weisen auf Vorsichtsmaßnahmen in der kalten Jahreszeit hin

„Es kommt im Winter viel häufiger zu Wasserschäden als allgemein vermutet wird“, erklärt Sven Halling, Abteilungsleiter Netzservice und Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Rüsselsheim. Bei kalten Temperaturen hat sich rasch ein Eispfropf in der Leitung gebildet, der das Rohr platzen lässt. Die Folge ist: Das aufgestaute Wasser sorgt für eine Überschwemmung. Für die Schäden müssen die Wohnungs- und Hausbesitzer haften.

Leitungen isolieren
Doch Frostschäden lassen sich vermeiden. „Jetzt, bevor der erste Nachtfrost kommt, ist es an der Zeit, Vorsorge zu treffen“, rät Sven Halling.  Leitungen, beispielsweise im Garten, die im Winter nicht benötigt werden, sollten entleert und außer Betrieb genommen werden. Wo das nicht möglich ist, sind Leitungen im Freien durch  Isolierungen zu schützen.

Frostwächter
In Kellern und in der Nähe von Wasserleitungen und Wasserzählern sollten Türen und Fenster immer geschlossen bleiben. Der Fachmann der Stadtwerke empfiehlt, die Heizkörper nie ganz abzudrehen, auch nicht nachts oder während des Urlaubs. Helfen kann ein Frostwächter, den es im Handel zu kaufen gibt und der bei zu kalten Temperaturen die Heizung oder ein zusätzlich geschaltetes Heizgerät aktiviert.

Sicher lagern
Zur Vorsorge aufgerufen sind besonders auch Firmen im Baugewerbe. Sie müssen Standrohrzähler entweder sicher vor Frost lagern oder an die Stadtwerke zurückgeben. „Standrohrzähler werden benötigt, wenn bei Bauarbeiten Wasser vom nächst gelegenen Hydranten geholt wird“, erläutert Sven Halling.

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Jürgen Gelis
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