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Stadtwerke sorgen fürs Fernsehen

(vom 27.12.2015)

Anbieter für alle gewobau-Mieter / Glasfasernetz verdichtet sich immer mehr

Was mit der Vertragsunterzeichnung im September 2013 besiegelt wurde, wird nun zum 1. Januar 2016 in die letzte Umsetzungsphase gehen. Alle Wohnungen der gewobau werden von diesem Termin an von den Stadtwerken Rüsselsheim mit Fernsehsignalen versorgt. Damit ist zugleich die Kooperation der gewobau mit dem bisherigen Fernsehversorger beendet.

Gemeinsamer Vertrag
Die Stadtwerke sicherten in dem Vertrag zu, dass sie nach und nach alle Wohnhäuser der gewobau mit Glasfaser versorgen werden. Die gewobau wiederum verpflichtete sich, in allen Häusern, die sie modernisiert oder neu baut, die Glasfaser bis in die Wohnungen der Mieter zu verteilen. Mit dem Vertrag bieten beide kommunale Unternehmen ein starkes Bündnis für den stufenweisen Aufbau des hochmodernen Glasfasernetzes, das der Stadt Rüsselsheim am Main eine Vorrangstellung in der Region auf diesem Gebiet bringen wird.

Auftakt 2014
Seit 2014 wurden die Mieter von 2.000 gewobau Wohnungen vor allem im Dicken Busch und im Hasengrund schon mit dem Fernsehprogramm über das Glasfasernetz der Stadtwerke versorgt. Das Glasfasersignal versorgt heute schon den Dicken Busch II, das Wohngebiet im Hasengrund sowie 90 Prozent des Dicken Busch I.

Anschluss erfolgt sukzessive
Auch wenn die Stadtwerke vom 1. Januar 2016 für das TV-Programm in allen gewobau-Wohnungen zuständig sind, erfolgt die technische Umstellung auf die Glasfaser sukzessive im ersten Halbjahr. Bis diese Umstellung erfolgt ist, werden die Wohnungen über die bisherigen Kabelempfangsstationen mit TV versorgt.

Zeitplan
Der Zeitplan der Stadtwerke sieht vor, dass letzte Wohnungen und Gebäude im Stadtteil Dicker Busch I im Januar 2016 ans Glasfaser-TV angeschlossen werden. Im Februar und März folgen die Wohnungen in Haßloch-Nord, im Frühjahr das Berliner Viertel und im Sommer 2016 der Bezirk Eichengrund und die Böllenseesiedlung. Dann werden 5.000 Wohnungen an das  Glasfasernetz und 1.300 Wohnungen, die nicht direkt am Glasfasernetz liegen, über die Kabelempfangsstationen mit dem Fernsehsignalen versorgt.   Zu den gewobau-Wohngebäuden in Königstädten und Bauschheim werden vor 2018 keine Glasfaserleitungen geführt.

Zusatzpakete
Die Kosten für die über 80 Fernsehprogramme, die für die gewobau-Mieter zur Verfügung stehen, werden über die Betriebskosten mit der Miete abgerechnet, günstiger übrigens als zuvor. Zusätzlich bieten die Stadtwerke Pay-TV-Pakete, mit denen die gewobau-Mieter auch fremdsprachliche Fernsehsender empfangen werden können. Diese Pakete können ab sofort in den Kundenzentren der Stadtwerke bestellt werden.

Glasfaser als Vorteil
Immer mehr Daten, immer mehr Anwendungen, immer mehr Nutzer: Die Kapazitäten des klassischen Telekommunikationsnetzes aus Kupfer stoßen an ihre Grenzen. „Deshalb möchten wir, dass unsere Mieter nun bald mit der Ausbaustufe der Glasfaser Zugang zu superschnellem Internet und komfortablem Telefonieren erhalten“, sagt Torsten Regenstein, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wohnen und Bauen (gewobau). Die Mieter können direkt mit den Stadtwerken einen Vertrag über die Nutzung von Internet und Telefon abschließen. „Vorteil für die Nutzer: Es entstehen bei einer Internetnutzung im Glasfasernetz keine Leistungsverluste in Spitzenzeiten.“

Mehrwert für die Mieter
 „Mit der gewobau haben wir einen sehr verlässlichen Partner, der den Ausbau der Glasfaser wesentlich unterstützt und fördert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. „Die finale Umstellung der gewobau-Wohnungen auf Glasfaser-TV erhöht noch einmal die schnelle Taktung des Glasfaserausbaus im Stadtgebiet, von dem letztlich alle Einwohner profitieren.“

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Ansprechpartner

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Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
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