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Stadtwerke erneuern Schalthaus

(vom 27.08.2015)

Den Strom für Rüsselsheim sichern: Investition von 300.000 Euro

Kaum einer weiß, wo es steht, und dennoch ist enorm wichtig für die Stromversorgung von Rüsselsheim:  das Schalthaus Ochsengasse, das sich an der Rückseite des Löwencenters und neben der kleinen Fußwegpassage zur Frankfurter Straße befindet.  Derzeit wird dieser Knotenpunkt von den Stadtwerken Rüsselsheim erneuert. Mit Kosten von 300.000 Euro ist es die größte Einzelinvestition im Strombereich in diesem Jahr. 

Stadtrat Nils Kraft (links) lässt sich von Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken Rüsselsheim, die neue 20.000-Volt-Schaltanlage erklären.

 

Ortstermin
In seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke machte sich Stadtrat Nils Kraft vor Ort ein Bild von den Umbauarbeiten. Er verwies auf die enorme Anstrengung, die notwendig ist, um die Infrastruktur für Rüsselsheim zu gewährleisten:  Insgesamt geben die Stadtwerke Rüsselsheim jährlich rund 4,5 Millionen Euro für den Erhalt und die Erneuerung der Infrastruktur der Gas-, Wasser- und Stromversorgung aus. Anders als der Neubau einer Kita oder die Sanierung der Großsporthalle nimmt die Bevölkerung nach Krafts Einschätzung von einem Umbau wie in der Ochsengasse kaum Notiz. „Die Bedeutung wird erst deutlich, wenn die Stromversorgung einmal gestört ist.“

Sicherheit geht vor
Damit genau dies nicht passiert, erneuern die Stadtwerke die 20.000 Volt-Schaltanlage in der Ochsengasse.  „Notwendig ist die komplette Erneuerung  des technischen Innenlebens, weil es zum Beispiel für die alten Transformatoren immer schwieriger wird, Ersatzteile zu bekommen“, berichtete Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze, bei den Stadtwerken. Zudem spielt die Verbesserung der Versorgungs- und die Arbeitssicherheit  eine wichtige Rolle.

Umbau im laufenden Betrieb
„Die größte Herausforderung ist es, den Umbau im laufenden Betrieb zu erledigen“, erklärte Karsten Hirsch,  Gruppenleiter Assetmanagement und Planung im Bereich Technik und Netze. Die Arbeiten dauern fünf Monate und sollen im Oktober abgeschlossen sein.  Im Schalthaus Ochsengasse wird der ankommende  Strom an rund 25 Trafohäuschen weitergeleitet, in denen er auf 400 Volt transformiert wird.  Zudem werden rund 300 Haushalte direkt von der Ochsengasse aus mit Elektrizität versorgt.

Überwachung aus der Ferne
Das Schalthaus Ochsengasse ist das fünftgrößte in Rüsselsheim.  Lediglich die Übergabepunkte ans vorgelagerte Netz, die sich im Waldweg und am Schönauer Hof befinden, sowie der Knotenpunkt in der Darmstädter Straße und in der Haßlocher Straße haben noch mehr Leistung zu bewältigen. Was ihnen allen gemeinsam ist: Sie werden fernüberwacht und können von der Leitstelle aus gesteuert werden.

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