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Mit dem Rollator sicher Busfahren

(vom 26.08.2015)

Stadtwerke zeigen Senioren, wie das Ein- und Aussteigen funktioniert

„Wir wollen alten Menschen, die Angst nehmen, den Bus zu benutzen“, sagt Reinhard Blüm, Leiter des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke  Rüsselsheim. Deshalb haben die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit der GPR-Seniorenresidenz  „Haus am Ostpark“  ein praxisbezogenes Rollator-Training angeboten.

Reinhard Blüm demonstriert, wie man rückwärts mit dem Rollator in den Bus einsteigt.

Rückwärts gehen
Reinhard Blüm demonstrierte zunächst, wie es passieren kann, dass jemand beim Aussteigen aus dem Bus mit dem Rollator vorn überfällt, wenn sich die Räder zwischen Bus und Gehweg verkannten. Er empfiehlt daher, gerade unsicheren Personen,  rückwärts auszusteigen und den Rollator hinter sich her zu ziehen.

Haltegriffe nutzen
Wer sich schwer tut, seinen Rollator beim Einstieg in den Bus mit der Hand anzuheben, für den kann es auch hier die bessere Lösung sein,  sich rückwärts fortzubewegen. Dabei kann er sich der Haltegriffe bedienen,  die in sich an den Bustüren befinden.

Bremse feststellen
Die Senioren übten direkt vor ihrer Haustür an der Haltestelle „Seniorenresidenz  Haus am Ostpark“. Dabei bekamen sie auch erklärt, wie sich im Bus verhalten sollen: die Feststellbremse des Rollators bedienen und sich am besten auf einen der Sitzplätze bequem machen. „Ganz falsch wäre es, sich am nicht gesicherten Rollator festzuhalten.“  

Rampe ausklappen
An den meisten Haltestellen in Rüsselsheim kann der Ein- und Ausstieg  ebenerdig erfolgen. Ist das nicht möglich, kann der Busfahrer eine Rampe ausklappen, über die der Ein- und Ausstieg problemlos möglich ist, wie Fahrbetriebsleiter Matthias Jensen demonstrierte. Doch eines sollte auch selbstverständlich sein, betonte Reinhard Blüm: „Wenn Sie Unterstützung benötigen, bitten Sie andere Fahrgäste, Ihnen zu helfen.“

Knopf drücken
Blüm verwies auch auf den Knopf am und im Bus, mit dem der Fahrer signalisiert werden kann, dass hier jemand unterwegs ist, der möglicherweise länger braucht. „Das gilt auch für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagenschieber.“

Fahrscheinproblem
Beim Praxistest zeigte sich, dass es für Senioren schwierig ist, eine Fahrkarte beim Fahrer zu erwerben. Denn nachdem  sie mit dem Rollator im hinteren Bereich ins Fahrzeug einsteigen, müssen sie danach im  Bus nach vorne laufen. Hier versicherten sich Eilert Kuhlmann, Leiter der GPR-Seniorenresidenz, und Fahrbetriebsleiter Mathias Jensen, dass sie eine Lösung finden, wie Karten künftig auch im „Haus am Ostpark“ erworben werden, damit die Senioren schon vor Fahrtantritt mit dem Busticket ausgestattet sind.

 

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