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Nach fast 50 Arbeitsjahren ist Schluss

(vom 30.11.2014)

Bernhard Plönzke: Der dienstälteste Stadtwerke-Mitarbeiter geht in Ruhestand

Wenn einer seine Rente verdient hat, dann Bernhard Plönzke: Fast 50 Jahre hat er im Beruf als Gas- und Wasserinstallateur gearbeitet. Im Alter von 15 begann er seine Ausbildung bei der Firma Hummel. Dort arbeitete er auch nach seinem 19 Monate währenden Bundeswehrdienst, ehe er im August 1972 zu den Stadtwerken Rüsselsheim kam und 42 Jahre blieb. Nun ist der dienstältestete Mitarbeiter der Stadtwerke am 30. November in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, und das mit 65 Jahren.

Gesetzliche Vorgaben
Tausende von Gas- und Wasserzähler hat Bernhard Plönzke im Laufe seines Arbeitslebens gewechselt und damit geholfen, die Vorgaben des Gesetzgebers zu erfüllen, der den regelmäßigen Austausch der Zähler verlangt. „Die Geräte müssen so einwandfrei funktionieren wie die Waage beim Metzger“, sagt er.

Im Notfall zur Stelle
Doch sehr häufig musste Plönzke auch im Notfall zur Stelle sein, wenn ein Wasserrohrbruch zu beheben war. Seine vorzüglichen Kenntnisse des Gas- und Wasserrohrnetzes in Rüsselsheim waren da sehr gefragt: „Schon auf der Fahrt zum Einsatzort habe ich überlegt, an welcher Stelle wir die Wasserzufuhr am besten abstellen.“

Tag und Nacht
Wenn er Bereitschaftsdienst hatte, hieß das, Tag und Nacht zur Stelle zu sein, auch am Wochenende und an Feiertagen. Doch diese Anforderungen waren für ihn Herausforderungen. „Die Arbeit hat mir Spaß gemacht.“

Arbeit ausgelagert
Manches hat sich in den mehr als vier Jahrzehnten geändert. Früher haben Plönzke und seine Kollegen selbst Gas- und Wasserrohre verlegt. Das erledigen inzwischen Unternehmen im Auftrag der Stadtwerke. „Die Arbeit ist dadurch für uns körperlich leichter geworden.“

Beruf im Wandel
Bis zuletzt galt es für Bernhard Plönzke, sich mit immer neuen gesetzlichen Vorschriften zu beschäftigen und sich neuen technischen Geräten einzuarbeiten. Doch für ihn, der sich auch in seiner Freizeit für Technik interessiert, war das nie ein Problem.

Auto und Küche
Der begeisterte Autofahrer kauft jedes Jahr einen neuen Wagen und ist dabei seit dem Auto, einem Kadett, in den 1960-erJahren der Marke Opel treu geblieben. Mit seinem Insignia unternimmt Plönzke gerne Tagesausflüge. Dazu hat er nun als Rentner mehr Zeit. Genauso wie für seine Leidenschaft zu kochen, vor allem gute deutsche Hausmannskost. Auch aufs Spazieren gehen freut sich der Königstädter: „Ich muss nur über die Straße, dann bin schon im Wald.“

Lob vom Vorgesetzten
Der Weg wird ihn hin und wieder auch zu den Stadtwerken zurückführen, um dort „Hallo“ zu sagen. Das wird die alten Weggefährten freuen, denn Plönzke ist im Kollegenkreis geschätzt und beliebt. Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze, lobt ihn: „Zuverlässig, pünktlich, gute Arbeit leistend und stets kollegial – einen besseren Mitarbeiter kann man sich nicht wünschen.“

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