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Millioneninvestition in den Netzausbau

(vom 28.02.2014)

Stadtwerke modernisieren die Infrastruktur zur Gas-, Wasser- und Stromversorgung


„Damit die Rüsselsheimer auch in Zukunft zuverlässig mit Gas, Wasser und Strom versorgt werden, bedarf es einer kontinuierlichen Sanierung und Instandhaltung der Netz-Infrastruktur", erklärt Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken Rüsselsheim. Für 17 Bauprojekte investieren die Stadtwerke in diesem Jahr insgesamt 7,8 Millionen Euro. Den größten Finanzaufwand davon erfordert das Stromnetz, für das die Stadtwerke 4,2 Millionen Euro aufwenden. Für die Sanierung des Wassernetzes sind 2,5 Millionen Euro, fürs Gasnetz 1,1 Millionen Euro veranschlagt.

Neues Schalthaus
Das aufwendigste Projekt ist die Erneuerung des Schalthauses Darmstädter Straße. Hier werden das Gebäude und die 20.000-Volt- Schaltanlage erneuert. „Die bisherige, vor vielen Jahrzehnten errichtete Anlage ist eine der ältesten in unserer Strom-Infrastruktur", erklärt Karsten Hirsch, Leiter Assetmanagement und Planung

Im Blauen See
Im Zuge des Endausbaus der Lise-Meitner-Straße im Gewerbegebiet Blauer See, ein Projekt der Stadt Rüsselsheim, komplettieren die Stadtwerke das dortige Stromnetz. Es geht dabei um den Ausbau des Niederspannungsnetzes, also der Stromleitungen mit einer Spannung bis 400 Volt. Diese Tiefbauarbeiten geschehen auf einer Trassenlänge von rund 600 Metern. Zudem wird die am Kreisverkehr in der Lise-Meitner-Straße noch fehlende Straßenbeleuchtung aufgebaut.

Kabel werden erneuert
Auch in der Grabenstraße sind die Stadtwerke in ein städtisches Projekt eingebunden. Das Tiefbauamt lässt dort die Kanalhausanschlüsse und den Straßenbelag erneuern. Bei dieser Gelegenheit erneuern die Stadtwerke auf 150 Metern das Mittelspannungskabel (Netzspannung ab 20 000 Volt). Ebenfalls Mittelspannungskabel ausgetauscht werden auf zwei, insgesamt 1500 Meter langen, Trassen ab der Autobahnmeisterei: auf den Trassen zur Mönchbruchstraße und zum Pumpwerk Haßlocher Straße.

Mehrere Wohnhäuser baut die Gewobau in diesem Jahr in der Moritz-von-Schwind-Straße. Um den dadurch steigenden Anforderungen an elektrischer Leistung gerecht zu werden, bauen die Stadtwerke dort das Niederspannungsnetz aus. Es werden zwei Kabel von der Trafostation Adolf-von-Menzel-Straße zur Station Schwind-Straße verlegt. In der Straße Im Reis und in der Fürther Straße werden auf insgesamt 700 Meter Nieder- und Mittelspannungsleitungen sowie Gas- und Wasserleitungen saniert.

Viermal Smart Grid
Darüber hinaus werden vier Trafostationen, die bis zu 50 Jahre alt sind, durch moderne, smart-grid-fähige Anlagen ersetzt, berichtet Bereichsleiter Matthias Schweitzer. Smart Grid bedeutet die kommunikative Vernetzung und Steuerung der verschiedenen Module in einem Stromnetz. Dadurch ist es möglich, den Strom im Netz, genauer gesagt die Spannung, bedarfsgerecht zu steuern. Das wird in dem Maße immer wichtiger, wie auch der Strom von kleineren Photovoltaikanlagen ins Netz eingespeist wird.

Neue Wasserleitungen
In der Straße An den Weiden werden auf einem Kilometer Gas- und Wasserrohre erneuert. Im Rugbyring/Ecke Brückweg bis Höhe Breslauer Straße, eine etwa 900 Meter lange Strecke, erneuern die Stadtwerke die Wasserleitung. Auch in der Laubenheimer Straße wird auf 150 Metern eine Wasserleitung ausgetauscht.

Vorbeitung für Glasfaser
Wie Karsten Hirsch mitteilt werden bei allen Maßnahmen, bei denen Bürgersteige aufgegraben werden müssen, auch Leerrohre verlegt. In diese können dann Glasfaserkabel für die Versorgung mit superschnellem Internet eingezogen werden. zurück

Ansprechpartner

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Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
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