• Sie befinden sich hier:

LED wird zur Standardtechnik

(vom 28.05.2014)

Effiziente Straßenbeleuchtung spart der Stadt im Jahr fast 100.000 Euro

Die neue Epoche der Straßenbeleuchtung hat mit einer Straßenlaterne an der Ecke von „Im Dorfband“ und Rotensteinstraße in Bauschheim begonnen: Hier wurde die erste LED-Leuchte eingesetzt, die künftig als neue Standardleuchte in Anliegerstraßen in Rüsselsheim zum Einsatz kommen wird, wenn Leuchten modernisiert werden. Dieses Jahr werden noch 250 Leuchten, insgesamt in den nächsten Jahren 750 Leuchten auf die neue innovative  LED-Technik umgerüstet, kündigt Matthias Schweitzer, Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken Rüsselsheim, an. Selbst gegenüber den 75-Watt-Metalldampflampen, die zuletzt bei Modernisierungen eingesetzt wurden, haben die LED-Leuchten der neusten Generation einen um 45 Prozent niedrigeren Energieverbrauch,erklärt Schweitzer.

Die Leuchte wird in Augenschein genommen (von links): Stadtrat Nils Kraft, Lutz Schmidt (Bereichsleiter für die öffentliche Beleuchtung bei der Alliander Stadtlicht GmbH) sowie Matthias Schweitzer (Bereichsleiter Technik und Netze bei den Stadtwerken Rüsselsheim).

Probebetrieb bestanden
Die neue LED-Leuchte wurden an vier Standorten in Rüsselsheim in einem halbjährigen Probebetrieb auf ihre Alltagstauglichkeit getestet und hat sich bewährt, berichtet Lutz Schmidt, Bereichsleiter für die öffentliche Beleuchtung bei der Alliander Stadtlicht GmbH, die im Auftrag der Stadtwerke neben der Erneuerung auch die Wartung, Instandhaltung sowie die Störungsbeseitigung ausführt.

Erfolgsgeschichte
„Das ist eine Erfolgsgeschichte“, freut sich Baudezernent Nils Kraft, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke. Für ihn ist „jede Leuchte ein Lichtblick“, denn seit die Stadtwerke im Jahr 2008 von der Stadt die Zuständigkeit für die Straßenbeleuchtung übertragen bekommen haben, wurden durch den Austausch von alten gegen moderne Leuchtmittel allein im Jahr 2013 rund 90.000 Euro an Energiekosteneingespart.

Weitere 5000 Euro gespart
„Durch den Einsatz der neuen LED-Technik wird sich dieser Betrag um weitere 5000 Euro jährlich vergrößern“, erwartet Nils Kraft. „Damit leistet die Straßenbeleuchtung einen nicht unerheblichen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.“

Geld bleibt in der Stadt
Bevor die Stadtwerke 2008 die Zuständigkeit fürs Stromnetz und die Straßenbeleuchtung übertragen bekamen, waren beide über Jahrzehnte im Eigentum der Überlandwerk Groß-Gerau gewesen. „Nun bleiben die Überschüsse in der Stadt und wir haben bessere Gestaltungsmöglichkeiten“, erklärt Stadt Nils Kraft.

Ziel schon erreicht
Die Stadt und die Stadtwerbe haben vertraglich fixiert, dass der Stromverbrauch bis zum Jahr 2018 um zwanzig Prozent zu verringern ist. Dieses Ziel wurde bereits 2012 erreicht. „Doch damit geben wir uns nicht zufrieden“, erklärt Matthias Schweitzer. „Wir haben uns 30 Prozent zum Ziel gesetzt.“

Gut für den Klimaschutz
Dabei sind die Stadtwerke auf gutem Weg. Gegenüber dem Ausgangswert von 2008 wurde der Stromverbrauch bis Ende 2013 von 3,44 Millionen auf 2,66 Millionen Kilowattstunden verringert. Das entspricht einer Einsparung von 22,7 Prozent und dem Jahresverbrauch von circa 225 Privathaushalten, was den Ausstoß vom klimaschädlichen CO2 -Gas deutlich verringert.

Stadtbild harmonisiert
Von 7 994 Lichtpunkten in der Stadt wurden bisher 2287 ausgetauscht, berichtet Lutz Schmidt. Zudem wurden 385 der 7008 Lampenmasten ersetzt, die zum Teil schon älter als 50 Jahre waren. Für Stadtrat Nils Kraft hat die Modernisierung noch einen Vorteil: Die Vielzahl an unterschiedlichen Leuchtkörpern und Masten wird verringert und das Stadtbild harmonisiert.

zurück

Ansprechpartner

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien:

Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
Leiter Kommunikation und Marketing
Tel.: 06142.500-226
FAX: 06142.500-160
E-Mail

Grafik Top-Lokal-Versorger