• Sie befinden sich hier:

Straßenbeleuchtung ist eine Erfolgsgeschichte

(vom 21.06.2013)

Stadtwerke  Rüsselsheim erreichen das Einsparziel schon nach knapp der Hälfte der Zeit

(11.06.2013) „Das ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte", freut sich Baudezernent Nils Kraft. Bei der Straßenbeleuchtung wird die Stadt in diesem Jahr mehr als 100.000 Euro an Stromkosten sparen. Zu verdanken ist dies den Stadtwerken Rüsselsheim, die das Ziel, den Stromverbrauch bis zum Jahr 2018 um zwanzig Prozent zu verringern, bereits jetzt, nach knapp der Hälfte der Zeit, nicht nur erreicht, sondern deutlich überschritten haben. Gegenüber dem Vergleichswert von 2008 wurde der Stromverbrauch bis Ende 2012 um exakt 30,26 Prozent gesenkt.

300 Durchschnittshaushalte
Vor der Übernahme durch die Stadtwerke benötigte die Straßenbeleuchtung Rüsselsheims 3,44 Millionen Kilowattstunden im Jahr, berichtet Schweitzer. Am Ende des Jahres 2012 waren es nur noch 2,39 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Die eingesparte Menge entspricht dem Jahresverbrauch von 300 Durchschnittshaushalten mit je 3500 Kilowattstunden.

Veraltete Leuchten ausgetauscht
Der verringerte Stromverbrauch ist vor allem auf den Austausch von veralteten Leuchten zurück zu führen, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer. Vor allem 210-Watt-Natriumlampen wurden durch wesentlich energieeffizientere 90-Watt-Metalldampflampen ersetzt. Insgesamt wurden von den 8.008 Leuchten in der Stadt bisher 2337 ausgetauscht.  

30 Prozent
Die Stadtwerke werden in diesem Jahr noch einmal kräftig modernisieren, kündigt Matthias Schweitzer, Leiter Technik und Netze, an. Vorgesehen ist der Austausch von weiteren 270 Leuchten, davon allein 130 für die Innenstadt. „Damit erreichen wir unsere eigenen Vorgabe, insgesamt 30 Prozent der Straßenleuchten in Rüsselsheim auszutauschen bereits in diesem Jahr."  Damit können die Stadtwerke das Modernisierungsprogramm bereits in diesem Jahr weitestgehend abschließen, denn bei den restlichen Leuchten macht ein Austausch wirtschaftlich vorerst keinen Sinn.

Viele Lichtblicke
 „So gesehen ist jede neue Leuchte ein Lichtblick, denn sie spart Geld und schont mit dem verringerten Stromverbrauch auch die Umwelt und die Rohstoffressourcen", sagt Stadtrat Nils Kraft. Er sieht die Entscheidung der Stadtverordneten bestätigt, die den Stadtwerken im Jahr 2008 die Zuständigkeit fürs Stromnetz und die Straßenbeleuchtung übertragen haben. Zuvor waren beide über Jahrzehnte im Eigentum der Überlandwerk Groß-Gerau gewesen. „Nun bleiben die Überschüsse in der Stadt und wir haben bessere Gestaltungsmöglichkeiten." 

Vertrag bis 2026
Der Vertrag der Stadtwerke mit der Stadt über die Unterhaltung und Instandhaltung der Straßenbeleuchtung läuft noch bis 2026. „Die Stadtwerke wiederum profitieren von der Modernsierung insofern, als sie von der Stadt eine Pauschale für den  Betrieb jeder Leuchte erhält", erklärt Geschäftsführer Scheerer. Für ihn ist die Straßenbeleuchtung ein Beispiel dafür, wie die Stadtwerke ihren Beitrag zur Energiewende leisten. „Wir können nicht große Geldsummen in Windparks oder ähnliche Anlagen investieren, wir können aber wesentlich zur Energieeffizienz vor Ort beitragen." 

Harmonisches Bild
Mit der Modernsierung der Straßenbeleuchtung ging in vielen Fällen der Austausch von Lampenmasten einher, die zum Teil mehr als 50 Jahre alt waren. Bisher wurden 309 Masten ersetzt, berichtet Matthias Schweitzer. Geschäftsführer Scheerer weist auf einen Nebeneffekt der Modernisierung hin: Die Vielzahl an unterschiedlichen Leuchtkörpern und Masten wird beendet und das Stadtbild harmonisiert.  „In manchen Straßen, in den wir im Einsatz waren, haben wir bis zu zehn verschiedene Leuchtentypen vorgefunden."

zurück

Ansprechpartner

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien:

Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
Leiter Kommunikation und Marketing
Tel.: 06142.500-226
FAX: 06142.500-160
E-Mail

Grafik Top-Lokal-Versorger