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Eine Schule hat nun eigenes Trinkwasser

(vom 22.08.2013)

Erlös der Wasser-Gala ist in Kenia gut angelegt / Besuch aus Tamugh

Für 180 Schülerinnen und Schüler in Tamugh ist Rüsselsheim ein fester Begriff: Mit dem Erlös einer Veranstaltung der Stadtwerke konnten ein 8000 Liter fassender Regenwassertank und die Regenrinnen für das Schulgebäude angeschafft werden. Auf diese Weise lässt sich die Trinkwasserversorgung sichern. Bisher musste Wasser kilometerweit mühevoll herbei geschleppt werden. Auch wenn das Trinkwasser aus Regenwasser gewonnen wird, ist dies wesentlich gesünder, einfacher und zuverlässiger als das Sickerwasser aus in den Boden gegrabenen Löchern zu schöpfen, berichtet Martin Komongiro.

Bilder werden überreicht
Zwei Fotos dokumentieren, dass das Geld aus Rüsselsheim gut angelegt ist: Ulrich Rein und Martin Komongiro (Mitte) überreichten die Bilder an Hans-Peter Scheerer (rechts) und Jürgen Gelis (links) von den Stadtwerken.

Auf privater Ebene
Komongiro setzt in Tamugh in Kenia das Hilfsprojekt um, das der Rüsselsheimer Ulrich Rein privat auf die Beine gestellt hat. Zurzeit weilt Komongiro auf Einladung Reins noch bis Ende des Monats in Rüsselsheim, um sich ein Bild über die Stadt zu machen, aus der schon so viel Hilfe gekommen ist. Dazu gehören auch der Erlös und Spenden, insgesamt an die 1000 Euro, die bei der Wasser-Gala vor einigen Wochen im Restaurant Opelvilla zusammen kamen.

Wasserbotschafterinnen
Die drei ehrenamtlichen Wasserbotschafterinnen der Stadtwerke hatten zu diesem Abend eingeladen, bei dem ein mehrgängiges Menü mit wissenswerten Vorträgen rund um das Wasser in Deutschland verbunden wurde. Dabei war es den Botschafterinnen Gudula Anker, Dr. Anette Balz-Fritz und Hildegard Haupt ein Anliegen gewesen, auf die Situation in Tamugh hinzuweisen, wo das Wasser nicht so selbstverständlich überall und jederzeit in bester Qualität aus dem Hahn läuft wie hierzulande.   

Fotos als Geschenk
Als Dankeschön für die Hilfe aus Rüsselsheim überreichten Ulrich Rein und Martin Komongiro zwei gerahmte Fotos an Hans-Peter Scheerer, den Geschäftsführer der Stadtwerke, und deren Pressesprecher Jürgen Gelis. „Das macht uns glücklich, dass mit unserem Geld etwas so Sinnvolles angefangen wurde", freut sich Scheerer.

Es lässt sich leicht helfen
 „Es lässt sich mit vergleichsweise wenig Geld viel bewirken", sagt Ulrich Rein. 105 Euro braucht es, um beispielsweise die Hütte einer Familie mit Trinkwasser zu versorgen. Dabei ist es der Wunsch, jeder Familie möglichst zwei Regentonnen zur Verfügung stellen. Nur dann ist gewährleistet, dass sie zu 90 Prozent des Jahres über einen Wasservorrat verfügt und auch einen Garten bewirtschaften kann. „Die Zeit, die bisher benötigt wird, um das Wasser mühevoll bei zu schleppen, kann so viel sinnvoller genutzt werden", erklärt Komongiro.

Bericht am Freitag
Wer mehr über das Leben der Menschen in Tamugh erfahren möchte, hat am Freitag, 16. August, im Naturfreundehaus Rüsselsheim (nahe Waldschwimmbad) die Gelegenheit dazu. Dort werden Ulrich Rein und Martin Komongiro von 19.30 Uhr an einen Dia- und Filmvortrag halten.

Spendenkonto
Wer helfen möchte, kann Geld spenden, das über ein Konto der Hilfsorganisation Misereor läuft und ohne Abzüge dem Hilfsprojekt in Tamugh zu Gute kommt, wenn als Verwendungszweck „Kikonot Water Project" angegeben wird. Bankverbindung:  Konto 10 10 10 bei der Pax Bank (Bankleitzahl 370 601 93); Spendenquittungen werden ausgestellt.  

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Ansprechpartner

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien:

Unternehmens- und Pressesprecher Jürgen Gelis

Jürgen Gelis
Leiter Kommunikation und Marketing
Tel.: 06142.500-226
FAX: 06142.500-160
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