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Drei E für Umwelt und Wirtschaftlichkeit

(vom 25.11.2013)
Forum für Energiemanagement der Rüsselsheimer Stadtwerke findet reges Interesse


(27.11.2013) Energiesparen, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien: Das ist der Dreiklang einer nachhaltigen Energieversorgung. Warum diese Drei-E-Strategie immer wichtiger wird, und wie man sie verwirklichen kann, machten die Referenten des Rhein-Main-Forums für Energiemanagement deutlich. Dazu hatten die Stadtwerke Rüsselsheim in den Showroom von Auto-Jacob eingeladen.

Grußwort des Schirmherrn: Oberbürgermeister Patrick Burghardt sprach zur Eröffnung des 1. Rhein-Main-Forums für Energiemanagement.

OB als Schirmherr
Dieses erste Forum, in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Rathgeb & Partner organisiert, soll sich zu einem dauerhaften Netzwerk entwickeln - gedacht für Wirtschaftsbetriebe, die sich für Energiethemen interessieren. Gut 20 Teilnehmer kamen zur Premiere. Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Schirmherr des Forums, begrüßte die Initiative ausdrücklich. 

Helfen, Energie zu sparen
Zur gesellschaftlichen Aufgabe, sorgsam mit Energie umzugehen, leisten die Stadtwerke einen wesentlichen Beitrag. Laut Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer können die Stadtwerke ihren Kunden zwar nicht die Kostenrisiken abnehmen, die die Preisschwankungen auf dem globalen Energiemarkt mit sich bringen: „Aber wir können ihnen helfen, diese Abhängigkeit etwas zu mildern - indem wir ihnen Wege aufzeigen, wie man sparsam mit Energie umgeht."

Energiebedarf wird steigen
Der von Scheerer angesprochene Preisdruck wird sich verschärfen, wie  Gunnar Böttger (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie) prognostizierte. Denn bis 2050 wird sich demnach der weltweite Energiebedarf verdoppeln. Da gleichzeitig der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen wie Kohlendioxid halbiert werden müsste, um den Klimawandel in beherrschbaren Grenzen zu halten, führt nach seinem Dafürhalten an der Drei-E-Strategie kein Weg vorbei.

Kosten reduzieren
Unternehmen können durch sparsamen und effizienten Energieeinsatz nicht nur etwas fürs Klima tun, sondern auch ihre Energiekosten reduzieren. Das Problem: Während man beispielsweise bei einem tropfenden Wasserhahn sofort erkennt, dass eine Ressource verschwendet wird, sieht man dies bei Energie nicht. Also rät Böttger zu messen, wo wann wie viel Strom verbraucht wird. So schafft man sich eine Datengrundlage, um ausufernden Stromfluss feststellen und eindämmen zu können.

Controlling mit System
Ein von den Stadtwerken entwickeltes Energiecontrolling-System stellte Thomas Gapp (Bereichsleiter Kunden und Vertrieb) vor: Spezialisten der Stadtwerke erarbeiten dabei nach einer Vor-Ort-Begehung gemeinsam mit dem Kunden ein Messkonzept. Zudem wird die vorhandene Hardware zur Messung, beispielsweise Stromzähler und Temperaturfühler, bewertet. Daraus folgt eine Empfehlung, wie die Hardware - auf Wunsch ebenfalls von den Stadtwerken - aufgerüstet werden sollte.

Verbesserungsvorschläge
Die fortlaufend gemessenen Daten werden ans EDV-System der Stadtwerke übermittelt. „In dieses Programm kann sich der Kunde einloggen und seine Verbräuche jederzeit einsehen", erklärte Gapp. Der Kunde bekommt aber regelmäßige Berichte, die ihm aufzeigen wie sich die Energieverbräuche und Kennzahlen entwickelt haben. Diese werden in einem jährlichen Beratungsgespräch bewertet und mit Maßnahmenvorschlägen verbunden.

Zuschüsse möglich
Wer in Energiespartechnik investiert, kann Fördergelder bekommen. Gunnar Böttger nannte zwei Programme. „Energieeffizienz im Mittelstand", eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der KfW-Förderbank, bietet eine Beratungs- und Investitionsförderung. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Energieberatungen und Einzelmaßnahmen zur Energieeffizienz, beispielsweise bei Beleuchtung und Heiztechnik. Informationen hierzu geben auch die Fachleute der Stadtwerke. Ansprechpartner ist Duke Benjamin, Telefon 06142.500-239, duke.benjamin@stadtwerke-ruesselsheim.de .

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