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2012 schien mehr Sonne als erwartet

(vom 27.03.2013)

Bürgersolaranlagen produzieren entsprechend mehr Strom / Veranstaltung mit Franz Alt am 21. Februar

Freitag, der 25. Mai, war in Rüsselsheim der sonnigste Tag des Jahres 2012 - gemessen am Stromertrag, der auf den Bürgersolaranlagen der Stadtwerke Rüsselsheim registriert wurde.  Über die Photovolktaikanlage auf dem Bahnhofsdach wurden an diesem Tag 568 Kilowattstunden ins Netz eingespeist, über die etwas kleinere Anlage auf den Dächern der Stadtwerke-Gebäude in der Walter-Flex-Straße immerhin 534 Kilowattstunden.

46 Drei-Personen-Haushalte
Insgesamt wurden über die beiden Bürgersolaranlagen knapp 164.000 Kilowattstunden Strom produziert. Damit lässt sich der Jahresverbrauch von 46 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten decken. „Dabei war 2012 sonniger als dies nach dem 10-Jahres-Durchschnitt zu erwarten war", sagt Sven Halling, der als Leiter Netzservice und Energiedienstleistungen für den Betrieb der beiden Anlagen zuständig ist.

Ein Plus von 15 Prozent
Auf dem  Bahnhofsdach wurden 85.183 Kilowattstunden umweltfreundlich Strom gewonnen statt der prognostizierten 74.520, auf den Dächern der Stadtwerke waren es 78.353 Kilowattstunden statt 67.266 Kilowattstunden. „Somit liegen die Stromerträge um  rund 15 Prozent über den Werten, die für die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Anlagen zu Grunde gelegt wurden", erläutert Thomas Gapp, Bereichsleiter Kunden und Vertrieb. Damit haben die Anlagen nun schon im dritten Jahr mehr Strom produziert. Ist dies auch nach dem fünften Jahr noch der Fall, erhalten die Anteilseigner der Bürgersolaranlagen vereinbarungsgemäß den zusätzlichen Erlös als Bonus ausgeschüttet.  

Fast 110 Darlehensgeber
Die Bürgersolaranlagen, die im Dezember 2009 ans Netz gingen, wurden von fast 110 Bürgerinnen und Bürger finanziert. Sie gaben den Stadtwerken zusammen ein Darlehen von knapp 665.000 Euro, mit dem der Bau der Anlagen finanziert wurde. Zwanzig Jahre lange erhalten die Geldgeber im Gegenzug eine garantierte Verzinsung von 3,5 Prozent.

Lohnt sich die Sonne noch?
Für die Anteilseigner der Bürgersolaranlagen ist die Verzinsung auch für die Zukunft gesichert. Doch lohnt es noch, in neue Solaranlagen zu investieren? Dieser Frage geht Franz Alt am Donnerstag, 21. Februar, in einer Veranstaltung mit dem Titel „Lohnt sich die Sonne noch?" nach, die um 20 Uhr im Bücherhaus Jansen, Marktstraße 10 bis 14, beginnt. Der Journalist und Buchautor Franz Alt gilt als einer der profiliertesten Fürsprecher der Energiewende und des Einsatzes von Solarenergie.

Neues Buch
Basis für seine Ausführungen ist sein im Mai erscheinendes Buch „Auf der Sonnenseite. Warum uns die Energiewende zu Gewinnern macht." Die Besucher dürfen deshalb auf neue und interessante Aspekte zur Sonnenenergie gespannt sein und auch die Frage mit ihm diskutieren, ob die Energiewende noch bezahlbar ist.

Karten im Vorverkauf
Karten für die Veranstaltung mit Franz Alt gibt es im Bücherhaus Jansen, im Mobilitätszentrum (Bahnhof) und im Kundenzentrum der Stadtwerke, Walter-Flex-Straße 74, sowie im forum wohnen bildung kultur in der Marktstraße 32/34. Der Eintritt kostet sieben Euro. 

Solarstadtplan
Veranstaltet wird der Abend mit Franz Alt von den Stadtwerken Rüsselsheim und der gewobau Rüsselsheim, die damit für die von ihnen getragene Internetseite http://www.solarstadtplan-ruesselsheim.de/ werben wollen. Auf dieser Homepage sind die Standorte von Photovoltaikanlagen in Rüsselsheim mit zahlreichen Informationen hinterlegt.

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