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Interkommunale Zusammenarbeit für regenerative Energie-Erzeugung

(vom 23.05.2012)

Auch die Stadtwerke sollen am Bündnis von Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach beteiligt werden

(23.05.2012) Die Stadt Rüsselsheim wird für den verstärkten Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energiequellen mit den Kommunen Raunheim und Kelsterbach zusammenarbeiten. Das hat der Magistrat jetzt beschlossen. „Unsere Energieversorgung soll künftig verstärkt auf alternative Quellen zurückgreifen. Für den dafür notwendigen und raschen Umbau ist die interkommunale Zusammenarbeit die beste Voraussetzung", sagt Oberbürgermeister Patrick Burghardt. Ziel ist es, Entwicklungen zwischen den Kommunen abzustimmen, um Synergien zu erzielen und Ressourcen zu bündeln.

Stadtverordnete entscheiden
Wie jetzt beschlossen, soll für künftige interkommunale Projekte in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Rüsselsheim GmbH eine Gesellschaft mit dem Namen „Untermain ErneuerbarenEnergien GmbH & Co. KG" gegründet werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage leitet der Magistrat den Rüsselsheimer Stadtverordneten nun zu.

Offen für weitere Kommunen
Hauptaufgabe der Gesellschaft soll es sein, die Energieerzeugung im Bereich der erneuerbaren Energien voranzutreiben und die Energieeffizienz zu fördern. Diese Untermain ErneuerbarenEnergien GmbH & Co. KG" soll auch für weitere interessierte Kommunen offen sein. Das Gesellschaftsmodell sieht vor, dass sich zu je 16,6 Prozent die Kommunen Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach beteiligen sollen, zu 25 Prozent ein erfahrener Energieversorger und zu 25 Prozent eine Bürgergenossenschaft. Vor allem die Beteiligung der Bürger ist für Oberbürgermeister Burghardt ein wichtiger Aspekt zur Steigerung der Akzeptanz erneuerbarer Energien: „Wir wollen, dass die Bürger sich einbringen können. Durch das Genossenschaftsmodell kann Jedermann von der regionalen Wertschöpfung auf dem Energiesektor profitieren. Die Dezentralisierung der Energieversorgung bietet dazu eine große Chance, die wir Interessierten ermöglichen wollen".

Biomasse und Geothermie
Als Beispiele für künftige Projekte werden die Beteiligung an Einrichtungen mit regenerativer Energieproduktion wie Biomasse, Biogasanlagen oder auch Geothermieanlagen genannt. Auch die Beteiligung an Windparks außerhalb des Landkreises ist angedacht. Darüber hinaus könnten Bürgerfotovoltaikanlagen entstehen, zum Beispiel auch in Kombination mit Elektrotankstellen. Für die Stadt Rüsselsheim stellt die geplante Kooperation einen weiteren wichtigen Schritt im Sinne ihrer Ausrichtung auf "Nachhaltigkeit und Mobilität" dar. Durch die interkommunale Zusammenarbeit ergibt sich nun die Möglichkeit auch über die Stadtgrenzen hinaus auf ihre Ziele aufmerksam zu machen und Mitstreiter zu gewinnen.

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