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Der sonnige Mai übertrifft alle Erwartungen

(vom 23.01.2012)

Auch 2011 produzieren die Bürgersolaranlagen wieder mehr Ökostrom als angenommen

(10.01.2012) Der 25. Mai und der 2. Juni waren die sonnigsten Tage im Jahr 2011. Sven Halling, Leiter Netzservice und Energiedienstleistungen bei den Stadtwerken Rüsselsheim, weiß das ganz genau, denn an den beiden Bürgersolaranlagen wird täglich der Stromertrag gemessen, der durch Sonnenenergie gewonnen wird. Mit 598,1 Kilowattstunden war der besagte Tag im Juni der ertragreichste auf der Photovoltaikanlage auf dem Bahnhofsdach. Das Gleiche gilt mit 541,7 Kilowattstunden am 25. Mai für die etwas kleinere Photovoltaikanlage auf den Dächern der Stadtwerke-Gebäude in der Walter-Flex-Straße.

Monitor mit Wetterdaten
Auf den Monitoren in den Kundenzentren werden die aktuellen Ertragsdaten angezeigt.

Noch sonniger als 2010
„Insgesamt war auch das zweite Jahr für die Bürgersolaranlagen ausgesprochen erfolgreich", erklärt Thomas Gapp, Bereichsleiter Kunden und Vertrieb. Die umweltfreundlich gewonnene Strommenge lag deutlich über den freilich zurückhaltenden Prognosen und auch über den Ergebnissen aus 2010. Vom Bahnhofsdach konnten im vergangenen Jahr insgesamt 89.550 Kilowattstunden ins Stromnetz eingespeist werden, 2010 waren es 83.082 Kilowattstunden gewesen. Die Prognose ging von 74.520 Kilowattstunden aus. Somit lag der Ertrag in 2011 25,8 Prozent über der Kalkulation.

Ein Plus von 21,4 Prozent
Auf den Dächern der Stadtwerke-Gebäude, wo sich die zweite Bürgersolaranlage befindet, wurden 81.054 Kilowattstunden erzeugt; 2010 waren es 74.920 Kilowattsunden gewesen. Kalkuliert waren 67.266 Kilowattstunden, so dass im vorigen Jahr auch hier ein Plus von 21,4 Prozent zu Buche steht.

Verzinsung von 3,5 Prozent
„2011 war wie schon 2010 sonniger als dies nach dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre zu erwarten war", erläutert Sven Halling, der für den Betrieb der beiden Anlagen zuständig ist, die von fast 110 Bürgerinnen und Bürger finanziert wurden. Sie gaben den Stadtwerken zusammen ein Darlehen von knapp 650.000 Euro. Zwanzig Jahre lang erhalten sie dafür jedes Jahr eine Verzinsung von 3,5 Prozent.  

 Sondervergütung möglich
„Wenn auch die nächsten drei Jahre ähnlich sonnig werden wie 2010 und 2011 werden sie sogar noch etwas mehr Geld überwiesen bekommen", sagt Thomas Gapp. Einnahmen, die nach fünf Jahren Betrieb über den Prognosen liegen, werden vollständig an die Darlehensgeber ausgeschüttet.

Für jeden möglich
Mit den Bürgersolaranlagen ermöglichen es die Stadtwerke jedem, sich beim Ökostrom engagieren zu können, auch wenn kein eigenes Dach vorhanden ist, betont Gapp. Die beiden Bürgersolaranlagen gingen Ende 2009 ans Netz. Auf einer Fläche von 2240 Quadratmetern erbringen sie zusammen eine Leistung von knapp 160 Kilowatt-Peak (kWp). Der 2011 erzielte Ertrag von gut 170.000 Kilowattstunden deckt den Jahresstromverbrauch von circa 48 durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalten. Entsprechend konnte der Ausstoß an Kohlendioxid vermieden werden, der bei der Stromgewinnung aus herkömmlichen Energieträgern angefallen wäre.

Acht Monate über dem Soll
Während im zurückliegenden Jahr in acht Monaten mehr Strom als erwartet erzeugt wurde, blieben der Januar, Februar wie auch der November und der Dezember hinter den Erwartungen zurück. „Dafür war vor allem Mai ein super sonniger Monat", sagt Sven Halling. Hier wurden beispielsweise am Bahnhof statt 7893 bereits 13952 Kilowattstunden Ökostrom produziert - das entspricht fast 19 Prozent der prognosizierten Jahresmenge.

Ertrag anschauen
Wer sehen möchte, was die beiden Bürgersolaranlagen an Strom liefern, kann sich die Tages-, Monats- und Jahresübersicht auf der Homepage http://www.stadtwerke-ruesselsheim.de/ > Energiedienste > -Bürgersolaranlagen anschauen. Den aktuellen Stand können Besucher auch in den beiden Kundenzentren auf Monitoren verfolgen, die dort aufgehängt sind.

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