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Mit der Mini-Lok um den Weihnachtsmarkt

 ECHO-Stadtwerke-Express bietet an allen vier Tagen Fahrspaß für Jung und Alt


(29.11.2011) Der ECHO-Stadtwerke-Express umrundet auch in diesem Jahr den Rüsselsheimer Weihnachtsmarkt. Zum adventlichen Treiben auf dem Marktplatz lädt die Initiative „Unternehmen Rüsselsheim" vom 1. bis 4. Dezember ein. Die Öffnungszeiten: Donnerstag von 14 bis 22 Uhr,  Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr und  Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Die Eisenbahn fährt von Beginn des Markts bis mindestens 19 Uhr, bei Bedarf auch länger.


Eine Fahrt kostet einen Euro
Alles wird teurer, nur die Karte für den ECHO-Stadtwerke-Express nicht: Eine Fahrt, bestehend aus drei Platzrunden, kostet unverändert einen Euro. 70 Meter Fahrspaß werden den Fahrgästen dafür geboten. Auf den drei an die Loks angehängten Wagen finden nicht nur Kinder Platz, sondern auch ihre Papas, Mamas, Omas und Opas.

Verkehrspartner
Die Stadtwerke als Partner der Marktplatzbahn - das passt gut zusammen.  „Wir kümmern uns ja auch sonst um die Personenbeförderung", sagt Thomas Gapp, Bereichsleiter Kunden und Vertrieb bei den Stadtwerken. Er weist darauf hin, dass die Stadtwerke den öffentlichen Personennahverkehr Rüsselsheims sicherstellen, dies mit neun Buslinien und zwei nächtlichen Anrufsammeltaxilinien. „Ein Großteil der Weihnachtsmarktbesucher kommt bequem und umweltfreundlich mit dem Bus."  

Zwei Eisenbahnen
Als ECHO-Stadtwerke-Express unterwegs sind zwei Eisenbahntypen. Am Donnerstag und Freitag fährt eine grasgrüne Feldbahn - ein Nachbau einer Deutz OMZ, die in aller Welt als Gruben-, Torf- oder Feldbahn benutzt wird. Am Samstag und Sonntag dreht eine Dampflok ihre Runden. Es handelt sich um das Modell der Baureihe 55, die mit Kohle und Wasser fährt und Dampfpfeifen kann. Bei Bedarf wird am Wochenende noch die Feldbahn parallel eingesetzt.

Mit familiärer Unterstützung
Das geht wegen des erneut zweigleisigen Weihnachtsmarkt-Bahnhofs: „Wir können deshalb mit beiden Bahnen gleichzeitig fahren", erklärt Walter Bornath vom Expressteam. Der Frankfurter Hobby-Eisenbahner bringt seine Söhne Farleigh-Maccoy (14), Tarwin-Cullya (17) und Devon-James (19) und Kevin-Charles (21) sowie Ziehsohn Florian (14) mit, die ebenfalls begeisterte Minilok-Freunde sind. Sie unterstützen ihren Vater beim Aufbau der Anlage und in der Rolle des Lokführers. Zum Team gehört auch Bornaths Freund Markus Beck, der die Dampflok mitbringt. Beide Eisenbahner gehören dem Gustavsburger Dampfbahnclub Rhein-Main an.