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Stadtwerke-Bus als Filmkulisse

Parkschüler drehen Video: Wie lässt sich Gewalt vermeiden? 

(15.09.2010) Ein Mädchen steigt in einen Bus ein, pöbelt einen Jungen an und will ihn zwingen, sein Handy herzugeben - diese Szene gehört zu einem Kurzfilm, den Schülerinnen und Schüler der Parkschule im Rahmen ihrer Projektwoche gedreht haben. Die Stadtwerke unterstützten das Vorhaben, in dem sie einen Bus zur Verfügung stellten, der auf dem Betriebsgelände in der Walter-Flex-Straße nach Wunsch der jungen Filmemacher seine Runde drehte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Selver Kilic spielt die Täterin, die einem Jungen (Ibrahim Lamranni) das Handy stehlen will. 

Eine Szene, zwei Enden
Der Filmtitel „Coole Parkschüler - locker bleiben, Stress vermeiden" weist auf den Inhalt hin: Es geht darum, in Rollenspielen aufzuzeigen, wie sich in Konfliktsituationen Gewalt und Eskalation vermeiden lassen. Um dies zu verdeutlichenwird jede Filmszene doppelt zu sehen sein - einmal endet die Situation negativ, einmal geht sie gut aus.

Was ist cool?
Am Filmprojekt beteiligten sich zwanzig Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen. Die Umsetzung erfolgte im Rahmen der Schulsozialarbeit mit dem Ausbildungsverbund Metall (AVM). Bevor es den Drehtag auf dem Gelände der Stadtwerke gab, hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Fragen befasst, die im Film eine wichtige Rolle spielen: Wie komme ich aus einer kritischen Situation heraus? Wie kann ich Helfer aktivieren? Wie entmachte ich den oder die Täter? Was ist cool und was ist feige?

Erfahren statt belehren
AVM-Projektleiterin Christina Gokus ist davon überzeugt, dass die Jugendlichen dank des Filmesprojektes an Erkenntnis und Sicherheit im Umgang mit kritischen Situationen gewinnen. „Erfahren ist besser als belehren", meint die Gewaltpräventionsbeauftragte. Die Jugendlichen übernahmen die Rollen. Der Medienpädagoge Martin Biehl führte die Kamera. Vorgeführt wird der Kurzfilm beim Schulfest zum Abschluss der Projektwoche.