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Beim Licht lässt sich Strom sparen

Stadtwerke Rüsselsheim sind bei der Messe Fuega präsent

(29.09.2010) Die Stadtwerke möchten am Wochenende 2. und 3. Oktober bei der Forum Umwelt und Energie - Gewerbeausstellung (Fuega) zeigen, dass sie ein ökologisch und regional ausgerichteter Energieversorger sind. „Wir möchten Wege aufzeigen, wie sich auch in Rüsselsheim etwas gegen den Klimawandel tun lässt", sagt Carsten Dannwolf, Leiter Vertrieb und Marketing. Daher werden die Stadtwerke auf der Messe in der Walter-Köbel-Halle von 10 bis 17 Uhr vor allem über Energiesparmöglichkeiten informieren.


Die Glühbirne hat ausgedient
Im Blickpunkt steht die Beleuchtung. Die Europäische Kommission hat beschlossen, dass die herkömmlichen Glühbirnen schrittweise aus dem Handel genommen werden, weil sie Stromfresser sind. Die ersten Lampentypen sind bereits verboten. Seit September dürfen auch keine Birnen mit 75 Watt Leistung verkauft werden. An ihrem Stand, den sich die Stadtwerke mit der Wohnungsbaugesellschaft gewobau teilen, können sich Messebesucher erklären lassen, warum die Glühbirne ein Auslaufmodell ist und wie die Umstellung auf Leuchtstoff-, Halogen- oder LED-Lampen aussehen kann.

Straßenbeleuchtung
Das Thema Energieeffizienz spielt auch bei der Straßenbeleuchtung eine wichtige Rolle. Hier haben die Stadtwerke zusammen mit der Stadt Rüsselsheim, in deren Auftrag sie arbeiten, für die nächsten fünf Jahre ein Energieeinsparprogramm vereinbart. „Im Jahr 2014 werden 25 Prozent weniger Strom verbraucht als derzeit", erklärt der Technische Leiter, Matthias Schweitzer. Diese 25 Prozent entsprechen 800 Megawattstunden - so viel wie 2300 durchschnittliche Drei-Personenhaushalte verbrauchen. „Durch die eingesparte Strommenge werden zudem 500 Tonnen weniger Kohlendioxid an die Luft emittiert, die anfielen, wenn die Energiemenge konventionell gewonnen werden müsste."

Intelligente Stromzähler
Am Stand der Stadtwerke, der in Reihe B zu finden ist, erfahren Besucher zudem Wissenswertes über so genannte intelligente Stromzähler. Diese elektronischen Haushaltszähler sind seit diesem Jahr vom Gesetzgeber beim Neubau oder der Grundsanierung von Häusern vorgeschrieben, können jedoch auch bei Altbauten von Interesse sein. Mit Hilfe eines Energie Cockpits ist es möglich, Stromverbräuche anzuzeigen und somit leichter Energie im Haushalt zu sparen. Zum Thema „Intelligente Stromzähler" wird Matthias Schweitzer auf der Fuega im Forum am Sonntag, 3. Oktober, 15 Uhr, einen Vortrag halten.

Energie Cockpit
Ein elektronischer Haushaltszähler und das Energie Cockpit, das einem digitalen Bilderrahmen gleicht und überall bequem aufgestellt werden kann, werden bei der Fuega demonstriert. Die Stadtwerke zeigen ferner ihren Mehrspartenschrank (MERSA), in dem sich alle Anschlüsse in einem Haus kompakt und komfortabel unterbringen lassen.

Energieberatung
Wie sich am Haus oder in der Wohnung Energie einsparen lässt, das können sich Messebesucher bei einer kostenlosen Beratung durch unabhängige Energieberater aufzeigen lassen. Bei der Messe können Termine für die Energieberatungswoche der Stadtwerke vom 12. bis 15. Oktober vereinbart werden. Dann nehmen die Energieberater sich 40 Minuten für jeden Ratsuchenden Zeit, um individuell über Einsparmöglichkeiten und Fördergelder aufzuklären.

Solarstadtplan
Bei der Fuega wird auch der Solarstadtplan präsentiert, denn die Stadtwerke und die gewobau gemeinsam ins Leben gerufen haben. Unter der Internetadresse http://www.solarstadtplan-ruesselsheim.de/ können sich Interessierte einen Überblick verschaffen, wo überall im Stadtgebiet bereits Photovoltaikanlagen installiert sind. Dazu gehören in der Regel nützliche Informationen über die Anlagen und die Kontaktdaten der Besitzer. Damit können jene Erfahrungen austauschen, die bereits die Sonnenenergie nutzen, und andere, die sich mit dem Gedanken tragen, es noch zu tun, können vorab Informationen aus der Praxis erhalten.

Elektroller
Die Stadtwerke laden die Besucherinnen und Besucher der Fuega darüber hinaus ein, mit Segways ein neues Mobilitätsgefühl auszuprobieren: Der Segway, auch Selbstbalance-Roller genannt, ist ein Elektromotorroller für eine Person, die ausschließlich durch Gewichtsverlagerungen ihre Fortbewegung steuert, denn es gibt weder Bremse noch Gaspedal. „Dieser intelligenten und energieeffizienten Art der Fortbewegung gehört möglicherweise die Zukunft im mobilen Nahbereich", glaubt Carsten Dannwolf.