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Kutschfahrten kommen gut an

Erlös aus dem Ticketverkauf hilft dem Kinderschutzbund


(13.10.2009) Mehr als hundert kleine und große Besucher des Rüsselsheimer Rieslingsonntags haben die Gelegenheit genutzt und sind mit dem Planwagen durch die Innenstadt gefahren. Damit waren die sechs Fahrten, zu denen die Stadtwerke Rüsselsheim eingeladen hatten, nahezu ausgebucht. Der dreißigminütige Rundkurs führte an 14 historischen und bedeutsamen Örtlichkeiten vorbei. Zu den Stationen gehörten die Opel-Villen ebenso wie der Standort des einstmaligen Elektrizitätswerks in der Taunusstraße oder der Vernapark.

Neues über Rüsselsheim erfahren
„Auch viele langjährige Rüsselsheimer sind erstaunt, was sie noch alles über ihre Heimatstadt erfahren", stellt Carsten Dannwolf, Leiter Vertrieb und Marketing bei den Stadtwerken, fest. „Doch natürlich steht gerade für die Kinder das Erlebnis im Vordergrund, einmal Kutsche fahren zu können." Gezogen wurde der Planwagen von Mona und Aamadeus, zwei belgischen Kaltblütern. Auf dem Kutschbock saßen Herbert Klöß und Anette Tettenborn vom Rheinhäuser Hof in Geinsheim.

Geld für FaiR
Über den Erlös aus dem Verkauf der Fahrkarten kann sich der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) freuen, der mit dem Geld das Projekt „FaiR - Familien in Rüsselsheim, Gesundheit, Bildung, Perspektiven" im Dicken Busch unterstützt. Bei diesem Vorhaben sucht eine Mitarbeiterin des Kinderschutzbundes Familien von Neugeborenen auf, um sie fortan bei der Pflege, Betreuung und Erziehung ihres Kindes zu unterstützen.

Eltern stärken
„Eltern stärken heißt Kinder stärken" - dieser Präventionsgedanke ist die Grundlage der 25-jährigen Stadtteilarbeit des DKSB im Dicken Busch. Mit dem Projekt FaiR soll die Familie als primärer Entwicklungs- und Erfahrungsort Bedeutung und Wertschätzung erfahren. „Kinder brauchen eine Lobby, die sie vor Gewalt und Armut schützt, eine Lobby, die ihre Rechte stärkt und die Erziehungskompetenz der Eltern fördert", erklärt Claudia Heyse, 2. Vorsitzende des DKSB Rüsselsheim.