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Breitbandnetz
Fragen zu einem schnelleren Internet
Stadtwerke prüfen, ob sie Glasfaserkabel für ein Breitbandnetz verlegen
In jüngster Zeit haben sich Anfragen, vor allem aus dem Gewerbegebiet Hasengrund gemehrt, ob sich nicht die technischen Voraussetzungen für einen schnelleren Datentransfer im Internet schaffen lassen. Vor diesem Hintergrund prüfen die Stadtwerke Rüsselsheim, die städtische Wirtschaftsförderung und die Stadtentwicklungsgesellschaft (STEG) die Voraussetzungen zur Verlegung von Glasfaserkabel für ein Breitbandnetz.
Verbesserte Infrastruktur
„Den Wirtschaftsstandort Rüsselsheim mit zukunftsfähigen Netzen für die Kommunikation zu versorgen, ist ein Aspekt der Stadtentwicklungsplanung, Rüsselsheim 2020'", betont Kurt Röder. Der Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung begrüßt es daher, dass die Stadtwerke Rüsselsheim erwägen, in die Verlegung eines Glasfasernetzes und damit in die Verbesserung der städtischen Infrastruktur zu investieren. „Das Thema wird für immer mehr Betriebe und Vermieter zu einer geschäftsrelevanten Angelegenheit", erklärt Michael Frammelsberger, Geschäftsführer der STEG.
Zunehmender Datenverkehr
Hintergrund ist der rasant zunehmende Datenverkehr zwischen Unternehmen und ihren Lieferanten, Kunden, Partnern und Standorten. Bei der verfügbaren Technik auf Kupferkabelbasis handelt es sich um so genannte „shared services" (geteilte Dienste). „Das bedeutet, je mehr Teilnehmer gleichzeitig auf ein Netz zugreifen, desto langsamer wird der Datendurchsatz", erläutert Matthias Schweitzer, Technischer Leiter der Stadtwerke. Zudem gilt die Kupferkabeltechnik als störanfällig.
Weitere Informationen
Solche Probleme könnten mit der neuen Breitbandversorgung via Glasfaser behoben werden, die Datenübertragungsraten von mehr als 100 Megabit je Sekunde (Mbit/s) in beide Richtungen ermöglichen, also sowohl zum Herunterladen von Daten aus dem Internet als auch zum Versenden. Weitere Informationen gibt es unter http://www.breitbandinitiative.de/