Fahrplanauskunft


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Reinhard Blüm
Leiter Verkehrsbetrieb
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Historie


 
1. März 1951 

Die Stadt richtet wegen der gestiegenen Mitarbeiterzahlen bei Opel einen eigenen Linienverkehr ein und übernimmt den privaten Busbetrieb von Gerhard Heczko, den dieser seit 1949 aufgebaut hatte. .Erster Linienverkehr mit einem gebrauchten Opel Blitz, es gibt drei Linien: 1.Linie: Böllenseeplatz-Marktplatz- Flörsheim, 2.Linie: Keglerheim- Marktplatz- Raunheim, 3.Linie: Haßloch- Marktplatz- Bischofsheim.

 1955/56

Linienlänge wird durch die Eingemeindung Königstädten und die Eröffnung des Krankenhauses verlängert.

 1958

Inbetriebnahme einer Halle für Busse auf dem Gelände in der Walter Flex Straße . Die Planung ging von einer Bevölkerungszahl von 100.000 Einwohner aus (tatsächliche Einwohnerzahl damals 33.865, heute ca. 60.000).

 1961

Bedarf an weiteren Linien, um die Neubaugebiete Haßloch Nord und Horlache anzubinden.
Der letzte Benzinerbus wird abgeschafft (danach nur noch Dieselmotoren).
Da das Defizit immer größer wird sollen mehr Großraumfahrzeuge angeschafft und nur noch ein Mann pro Linienbetrieb eingesetzt werden.

 1963

Neubau der Omnibus Wartungshalle und einer Tankstelle auf dem Betriebsgelände in der Walter-Flex-Straße. Das führt zu einer Kostenersparnis, da die Fahrten zur Tankstelle in der Friedhofstraße entfallen

 1969 Sonderlinie Mönchbruch wird eingestellt
 1971

Einführung der automatischen Getriebe anstatt der Schaltgetriebe in allen Bussen.

 1976 Einführung Linie 11, um das Neubaugebiet Hasengrund anzubinden. 
 1995

Eingliederung in den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)
Umstellung der ersten vier Busse auf Erdgas
Eröffnung der Erdgas-Tankstelle (betriebsintern)

 1996

Änderung der Busnummerierung in zweistellige Zahlen
Einführung der Anruf-Sammel-Taxen (AST)
Ausstattung der Busse mit Funk

1997  Einführung Kneeling (Absenkung der Busse an Haltestellen) und von Rollstuhlrampen bei den Bussen
 1998 Konstituierung eines Fahrgastbeirats 
 1999

Eine neue Buslinie führt zu „Opel Live" (Linie 12)
Erdgas-Tankstelle wird für die Allgemeinheit zugänglich gemacht
Europaweite Liberalisierung der Vergabe von Aufträgen für den ÖPNV

 2000

Stadt gründet die „Lokale Nahverkehrsorganisation", die künftig  als Auftrageber für den ÖPNV in Rüsselsheim fungiert.  Als Auftragnehmer agieren die Stadtwerke.

 2001

Stadtwerke beteiligen sich an der Gründung der Mobilbus GmbH, die von den Riedwerken und privaten Omnibusunternehmen gegründet wird. Die privaten Unternehmen verkaufen ihre Anteile später wieder.
Einstellung der Linie 12 zu Opel Live wegen zu geringer Nachfrage. 
Übergangsvertrag zwischen den Stadtwerken und der Stadt zur Sicherung des Linienbetriebes. Dadurch wird eine europaweite Ausschreibung hinfällig.

 2002

Einstellung der Linie 2 Bischofsheim-Rüsselsheim-Raunheim, die künftig im Auftrag der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Groß-Gerau fährt.

 2004

Busbeschleunigungssystem wird in Betrieb genommen: Busse, die Verspätung haben, erhalten an Ampeln eine Vorfahrtsberechtigung.

 2006 Einweihung des neuen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), Eröffnung der Mobilitätszentrale im neuen Bahnhofsgebäude.
 2008

Per „Betrauungsvereinbarung" erhalten die Stadtwerke den Auftrag, auch in den nächsten acht Jahren den ÖPNV in Rüsselsheim bedienen zu dürfen.
Einführung von Videokameras in den Bussen zur Erhöhung der Sicherheit

 2009


Nach längerer Pause wieder Anschaffung neuer Busse
Einführung von Monitoren mit Zielansage in den Bussen (Fahrgastinformationssystem)

 2010

Stadtwerke kaufen die Anteile der Riedwerke an der Mobilbus GmbH für 1 €. Umfirmierung in die Kommunalservice Rüsselsheim GmbH.

 2011 Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Rüsselsheim schaut auf 60 bewegende Jahre zurück.